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06.12.2010

Megamind

Ganz spontan und kurzentschlossen bin ich heute ins UCI um die Ecke gefahren und habe mir einen Film angeguckt. Fernsehprogramm war Mist, DVDs hatte ich keine Lust und der Trailer zu Dreamworks neustem Streich hat mir echt gut gefallen.

Megamind (gesprochen von Bastian Pastewka) ist als Baby von seinen Eltern vor dem drohenden Untergang des Heimatplaneten gerettet worden, indem er in einer kleinen Raumkapsel ins Weltall geschossen wurde. Bis hierhin hört sich das alles sehr nach „Superman“ an, wäre da nicht die blaue Farbe und der übergroße Kopf. Und die zweite Kapsel. In dieser wurde ein weiteres Baby aus dem gleichen Grund Richtung Unendlichkeit geschickt. Inhalt: ein herzallerliebstes Baby menschlicher Gestalt und egomanischem Zuschnitts. Die beiden treffen zeitgleich auf die Erde und finden dort Unterkunft. Allerdings recht unterschiedliche. Während Megamind in einem Gefängnis aufwächst, keine Achtung und Zuneigung erfährt und sich somit zum Schurken entwickelt, wächst „Metro-Man“ (Oliver Welke) wohlbehütet auf und wird zum selbstherrlichen Superhelden!

Klarer Fall, dass sich die Beiden beständig in die Quere kommen! Bis Megamind einen Mega-Coup landet, die Reporterin Roxanne Ritchi entführt, Metro-Man in eine Falle lockt und die Stadt unter seine Fuchtel bringt …

Ganz herzallerliebst in der Detailzeichnung und mit reichlich nerdigem Humor versehen wird uns hier die klassische Superheldenstory serviert. Superschurke gegen übermenschlichen Superheld – jedoch mit einigen unvorhergesehenen Wendungen. Ich habe mich ganz ausgezeichnet unterhalten.

Andreas am 06.12.2010 um 23:55 in Kino, Kurzkritik | 0 Kommentare |

21.10.2010

Konferenz der Tiere

Nachdem mir „Ich – einfach unverbesserlich“ so gut gefallen hat, habe ich kurz darauf mit dem Nachwuchs und der besseren Hälfte den nächsten 3D-Animationsfilm angesehen. Den Trailer hatten wir alle zusammen gesehen und Tim war ganz begeistert von den Streifenhörnchen. Mir hatte vor allen Dingen damals der erste Teaser gefallen, der war so schön düster und ich hatte ganz andere Erwartungen an den Film, als die letzten Trailer versprachen.

Tscha, leider hat sich dann der Film doch eher in die Richtung entwickelt, die die letzten Trailer vorgaben. Es war eine lustige Komödie mit ökologischem Hintergrund. Wasserknappheit aufgrund raffgieriger Hotelbetreiber, Klimaerwärmung und Tierhaltung zur Ernährung der Menschen. Ganz schön viel reingepackt – und auch definitiv zu viel, als dass es mein siebenjähriger Sohn verarbeiten könnte. Zumindest von der gewollten Aussage her. Für mich – und ich bin ja der Thematik ganz zugetan – waren die Hinweise auf die bösen, bösen Menschen dagegen viel zu plump und offensichtlich. Das passte einfach nicht zum restlichen Anstrich des Films.

Dort gab es dann klasse Gags, lustige Slapstick und coole Sprüche – alles ganz allerliebst animiert und „gezeichnet“. Ob man das in 3D genießen muss, naja, es waren jedenfalls keine Szenen drin, die davon deutlich profitiert haben. Ich hätte über die Spässchen auch ohne diese technische Neuheit geschmunzelt. Und die „Message“ wäre genauso knüppeldick gewesen. Insofern stört mich bei solchen Filmen die Brille auf der Nase inzwischen mehr, als dass mich der Ahhh-Effekt begeistert.

Tim hat der Film deutlich besser gefallen als „Ich – einfach unverbesserlich„, weil die Witze wesentlich kindgerechter und einfacher waren. Aus genau den gleichen Gründen fühlte ich mich im erstgenannten Film wesentlich wohler. Und nichts gegen Filme mit Aussage, aber das darf man durchaus auch subtiler machen.

Andreas am 21.10.2010 um 22:22 in Filmkritik, Kino | 0 Kommentare |

20.01.2010

Die Messners auf dem Schicksalsberg

Endlich mal wieder ein Bergsteigerfilm im Kino! „Vertical Limit“ oder „Cliffhanger“ sind ja schon ein bisschen hin. Da gehe ich doch mit Freuden in das Messner-Drama „Nanga Parbat“ … nur so richtig begeistert war ich nicht.

Andreas am 20.01.2010 um 22:17 in Filmkritik, Kino | 0 Kommentare |

26.12.2009

Alvin und die Chipmunks 2

Wenn es einen Oscar für Overacting geben würde, „Alvin und die Chipmunks“ hätte ihn verdient! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zielgruppe – kleine Kinder und infantile Eltern – Gemütsregungen von Gesichtern nicht auch dann ablesen könnten, wenn diese nicht mit dem Holzhammer eingemeißelt worden wären. Die gepitchten Stimmen der Streifenhörnchen verursachen körperliches Unwohlsein und der rote Faden der Handlung ist eher dünnes Nähgarn. Der Film hat mich nicht lange im Sessel gehalten.

Wobei ich gestehen muß, dass die Animationen ganz gelungen sind und auch die kleinen Leute rechts und links neben mir ganz offensichtlich ihren Spaß hatten.

Andreas am 26.12.2009 um 14:25 in Kino, Kurzkritik | 0 Kommentare |

29.11.2009

Biss zur Mittagsstunde

Gestern war ich in New Moon und kam nach einer gefühlten Ewigkeit entäuscht wieder aus dem Kino. Nach „Twilight“ hatte ich mich ein bisschen auf den zweiten Teil gefreut, doch leider konnte weder das Ensemble noch die Inszenierung mein Wohlwollen erringen. Einzig das Grundthema hat einigen Reiz und hätte deutlich mehr hergegeben. Schade, so wurde eine gute Chance zu Gunsten von reichlich Schmalz und Schmonzette vertan.

New Moon beschreibe ich hier noch etwas ausführlicher.

Andreas am 29.11.2009 um 21:54 in Filmkritik, Kino | 0 Kommentare |
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