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"Ich, einfach unverbesserlich" bei
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Ich, einfach unverbesserlich

gesehen: 01.10.2010 (UCI Kinowelt - Bad Oeynhausen)

Es muss schon Monate her sein, dass ich das erste Mal einen Trailer mit den kleinen Minions gesehen habe. Und dazu einen großen Kerl, der selbstgefällig grinsend mittendrin spazierte. Musste sehr grinsen und war da eigentlich schon überzeugt, dass das was wird. Heute habe ich dann mal die ganze Sippe eingepackt und wir sind ins Kino gefahren. 2 Erwachsene, 1 Kind, Zack, fast 35 Euro inkl. der Brillen für die 3D-Version gelatzt. 70 Mark - Himmel!

Zum Inhalt ...

Gru (Oliver Rohrbeck) ist ein Oberschurke, ein Erzbösewicht, und ein ehrgeiziger dazu. Er will der bösartigste und gerissenste Ganove der Welt sein und hat um diesen Ruf zu festigen unter tatkräftiger Hilfe seiner Minions schon einige Coups gelandet. Die Freiheitsstatue, der Eiffelturm, alles geklaut. Gut, es sind nur die Miniaturen aus Las Vegas, aber immerhin. Da steht er natürlich ganz schlecht da, als plötzlich eine Meldung die Nachrichtensender beherrscht: ein Ganove hat die Cheopspyramide gestohlen und durch eine aufblasbare Version ersetzt!

Grus Ehrgeiz ist geweckt. Bei der Evil-Bank beantragt er ein Darlehen zum Bau einer Rakete, mit der er vorhat, den Mond zu stehlen. Aber sein Rating ist zu schlecht, er ist zu alt und die Bank gibt das Geld lieber der jüngeren, aufstrebenden Konkurrenz Vector (Jan Delay). So geht es ja nicht, einfach die Platzhirsche übergehen. Gru sinnt auf ein Lösung und findet sie in drei kleinen Waisenmädchen, die ganz offensichtlich einen Draht zu Vector haben ...

Hmm ...

Die Einführung des Bösewichts gelingt Chris Renaud und Pierre Coffin bereits ganz ausgezeichnet, nach einer Sequenz weiss der Zuschauer bereits, wo er Gru anzusiedeln hat und in welche Richtung sich dessen Charakter bewegen wird. Zunächst darf dieser aber herrlich fies sein, den Nachbarn ärgern und kleine Kinder erschrecken. Dabei kann er auf ein Arsenal an Gimmicks zurück greifen, die James Bond vor Neid erblassen lassen.

Sehr, sehr liebevoll sind diese Dinge umgesetzt und ich hatte ausnehmend Spaß an vielen Kleinigkeiten wie der Gru-Ray-Disc oder der formerly as "Lehman Brothers" known "Evil-Bank". Womit ich auch schon gleich die einzigen Kritikpunkte aufgezählt habe. Der Film ist ohne Altersfreigabe und darum habe ich den Nachwuchs mitgenommen. Mit 7 Jahren hielt ich den Film dem Trailer nach durchaus für geeignet. Musste dann aber feststellen, dass sich einige Dinge so kleinen Zuschauern einfach nicht erschließen können und wieder andere Dinge schlicht zu langweilig waren. Die komplette Handlung konnte jedenfalls nicht erfasst werden und musste nach dem Kinobesuch noch grob aufgearbeitet werden.

Trotzdem gab es auch viele, viele Lacher aus dem Kindermund. Ab der Hälfte des Films nimmt dieser deutlich Fahrt auf und funktioniert auch für den Nachwuchs.

Prima Familienunterhaltung, für die Eltern womöglich noch lustiger als für kleine Kinogänger. Die 3D-Effekte tragen nicht zum Erfolg des Films bei, der funktioniert auch ganz herkömmlich. Lediglich im Abspann sind einige bewusst auf die Technik getrimmte Sequenzen und mitten im Film ist eine Stelle, an der sogar ich ein bisschen mit dem Kopf wackelte ... wird jeder erkennen, welche das war ;-) Dazu ein sehr gelungener Soundtrack. Was will man mehr?

Angucken.

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