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02.03.2014

Pompeji 3D

Nach Jack Ryan war noch Zeit und im Saal nebenan wurde Pompeji in 3D gezeigt. Da ich im Maxx in Hameln 3D noch nie ausprobiert habe und immer interessiert bin, wie die Anlagen in den verschiedenen Kinos wirken, habe ich mir doch mal eine Karte gekauft.

Milo (Kit Harington) ist der einzige Ăśberlebende eines keltischen Stammes, dessen Mitglieder von römischen Truppen unter Feldherr Corvus (Kiefer Sutherland) massakriert wurden. Der Junge wird versklavt und tritt Jahre später als Gladiator in billigen Arenen in der Proviz Londinium auf. Dort wird er von einem Römer „entdeckt“ und nach Pompeji gebracht, um dort vor einem größeren Publikum zu kämpfen. Kurz vor den Toren Pompejis trifft die Sklavenkarawane die junge Cassia (Emily Browning) welche dem inzwischen zum Senator aufgestiegenen Corvus zur Frau versprochen ist. Cassia und Milo verlieben sich, jedoch wird Milos erster Kampf ausgerechnet gegen den Triumphator der Arena Atticus (Adewale Akinnuoye-Agbaje) sein. Dieser kann sich mit einem Sieg die Freiheit erkämpfen … allerdings nur, sollte er Milo dabei töten.

Sandalenfilme waren noch nie so mein Metier und im Trailer von Pompeji war eigentlich auch nichts, was meine Meinung dahingehend hätte ändern können. Allerdings meinte der filmdienst in seiner Kritik, dass zumindest die Schauwerte doch ganz beachtlich seien. Leider muss ich da widersprechen und dem Rest des Textes zustimmen. An Pompeji passt nichts so richtig. Die Schauspieler stĂĽmpern ihre Rollen so dahin. Besonders der physisch in jedem Fall sehr präsente Atticus muss derart gestelzt und daher grummeln, dass es richtig nervt. Milos Intentionen bleiben ĂĽber die gesamte Laufzeit im Dunklen – sieht man mal von seiner Zuneigung zu Cassia ab. Letztere ist schlicht und ergreifend völlig unglaubwĂĽrdig und austauschbar. Lediglich Kiefer Sutherland ist erträglich und präsentiert einen ordentlichen Bösewicht.

DafĂĽr bekommt man wirklich was fĂĽr’s Auge. Während die Totalen mit dem Vulkan im Hintergrund noch ziemlich kĂĽnstlich aussahen, machte der Ausbruch dann wirklich einiges wett. War schon ganz nett gemacht. Leider nach einiger Zeit auch ermĂĽdend, denn so spannend ist es dann doch nicht, dem hundersten Lavabrocken beim Einschlach in ein Hausdach zuzusehen. Und auch die dank 3D ständig vor Auge herumwabernden Ascheflocken nervten irgendwann nur noch.

Technisch gab’s am 3D in Hameln nichts zu meckern. Ich habe mich irgendwann weiter nach hinten gesetzt, weil es nah an der Leinwand ein wenig schwierig fĂĽr mich war, keine Doppelbilder zu sehen, aber dann ging es ganz gut. Leider kam mir das Bild die ganze Zeit zu dunkel vor, sobald man die Brille abnahm, war es irgendwie „richtiger“, dafĂĽr aber eben ohne 3D und mit Doppelkonturen ;-)

Pompeji wird man sich wohl im Kino ansehen müssen, falls man ein wenig davon haben möchte. Auf dem kleinen Fernseher verpuffen die Schauwerte und abseits davon hat der Film wirklich nichts zu bieten.

Andreas am 02.03.2014 um 14:16 in Filmkritik | 1 Kommentar |

1 Kommentar to “Pompeji 3D”

  1. […] 01.03.2014 – 23:00 – Pompeji 3D […]

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