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24.08.2012

Total Recall

Total Recall - Poster Vor 22 Jahren konnte sich Arnold Schwarzenegger in Verhoevens “Total Recall – Die totale Erinnerung” nicht daran erinnern, was er mit dem Mars zu schaffen hat und wieso er plötzlich von allen verfolgt wird. Ich fand den Film damals ziemlich cool und der Trailer zum Remake sieht auch nicht schlecht aus. Saß ich also im Kinosessel und ließ mich überraschen.

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Die Handlung unterscheidet sich nur marginal von seinem mehr als zwei Jahrzehnte alten Vorgänger. Diesmal ist nicht der Mars zu retten, sondern die “Kolonie” Australien. Diese ist neben der Vereinten Förderation von Britannien das einzig bewohnbaren Fleckchen Erde, nachdem ein riesiger Chemiewaffenkrieg alles andere vergiftet hat. Die Verhältnisse sind klar, Australien beherbergt in ärmlichen bis desolaten Verhältnissen die Arbeiter und einfachen Leute, während in Brittanien die Oberschicht in Luxus lebt. Zum Arbeiten gelangen die Kollonisten mittels dem “Fall”, einem riesigen Fahrstuhl mitten durch die Erde, nach Brittanien und abends wieder heim. Douglas Quaid (Colin Farrell) ist einer Arbeiter und lebt mit seiner Frau Lori (Kate Beckinsale) ein langweiliges und tristes Leben. Quaid ist mit seinem Leben völlig unzufrieden und leicht depressiv, immer wieder träumt er von einer anderen Frau, mit der er in eine immer gleiche Schießerei verwickelt wird. Kompletten Beitrag lesen

Andreas am 24.08.2012 um 23:32 in Filmkritik | 0 Kommentare |

27.07.2012

Batman – The Dark Knight Rises

Batman - Poster Von Batman habe ich eine ganze Reihe Comics im Schrank stehen – im übrigen die einzigen Comics die ich besitze. Ich mag dass er keine übermenschlichen Kräfte hat und meist auch nicht so richtig gut gelaunt ist. Vor allen Dingen wie Frank Miller den Dunklen Ritter interpretierte, hat mich erst zum Kauf der Bücher angehalten. Im Kino fand ich damals Michael Keaton schon gut, Val Kilmer war OK und George Clooney hatte das Pech in einem total vergurkten Streifen mitspielen zu müssen – als Batman war er toll.

Die alte Serie mit dem “Paff und Poff” war mir deutlich zu albern. Was aber Nolan dann mit seiner Trilogie aus dem Stoff gemacht hat und mit “Batman Begins” sowie “The Dark Knight” begonnen hat, war genial! Hat natürlich das Glück gehabt auf Leute wie Morgan Freeman, Michael Cane und natürlich Christian Bale bauen zu können. Dazu noch das herausragende Design und die das absolut echte Aussehen der Action – was vielleicht nicht zuletzt daran liegt, dass es echt ist und kein CGI-Gehüpfe wie z.B. bei Spider-Man. Dessen Schwingungen zwischen den Hochhäusern haben bei mir manchmal den Fremdschämschalter gedrückt. Kompletten Beitrag lesen

Andreas am 27.07.2012 um 23:49 in Filmkritik | 1 Kommentar |

31.05.2012

Iron Sky

Iron Sky - Filmposter Jonathan Dilas hat netterweise wieder eine Gastkritik geschrieben. Er hat “Iron Sky” im Kino gesehen … ich habe das bisher noch nicht geschafft (allerdings eben gerade die BluRay bei Amazon vorbestellt).


Um ihre Wahlkampagne im Jahr 2018 zu unterstützen, schickt die US-Präsidentin ein kleines Team zum Mond, um dort ihre Plakate aufzuhängen. Doch die Astronauten machen eine fürchterliche Entdeckung, denn ein Teil der Nazis hatten sich 1945 zum Mond zurückgezogen und mittlerweile eine gigantische Basis mit unzähligen Flugscheiben und Zeppelinen erbaut.

Einer der Astronauten trägt ein Smartphone bei sich und für die Nazis ist dieses Gerät eine neue Energiequelle, um ihre größte Waffe “Die Götterdämmerung” aktivieren und endlich die Erde erobern zu können. Worte wie USB oder Nazi-Frieden bekommen eine ganz neue Bedeutung und machen den Kinobesuch zu einem recht amüsanten Abend.

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Andreas am 31.05.2012 um 20:20 in Filmkritik | 1 Kommentar |

14.04.2012

Battleship

Battleship - Poster Wir sind am Freitag morgen gegen halb 11 in Faulensee in der Schweiz ins Auto gestiegen und haben uns auf den Weg Richtung Heimat gemacht. Zwischendurch noch ein Familienbesuch in Pfungstadt und etwas nach 20 Uhr rollten wir dann vor unserer Hütte auf den Hof. Man kann sich vorstellen, wie gerädert ich war … aber trotzdem wollte ich noch unbedingt ins Kino, weil mir der Trailer zu “Battleship” so gut gefallen hatte und ich Liam Neeson mag. So habe ich mich denn mit Ringen unter den Augen in die Spätvorstellung geschleppt.

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Die NASA hat einen erdähnlichen Planeten in nicht allzugroßer Entfernung entdeckt und versucht diesem mittels einer riesigen Funkanlage auf Hawaii ein Signal zu senden. Die Wissenschaftler vor Ort sind zunächst euphorisch, nachdem aber jahrelang rein gar nichts passiert, ist die tägliche Kontrolle der Arbeit nur noch stupide Routine. Bis eines Tages ein kometenähnliches Gebilde mit rasender Geschwindigkeit auf die Erde zustürzt. Zeitgleich veranstalten etliche Nationen, u.a. die USA und Japan ein gewaltiges Flottenmanöver im Pazifik rund um Hawai.

Das Kriegsspielen mit den Schlachtschiffen und Zerstörern wird aber recht schnell ernst, als sich heraus stellt, dass der vermeintliche Komet eher ein Raumschiff ist. Tatsächlich sind es sogar ein paar mehr, die sich rund um die Erde verteilen und für Panik sorgen. Das Mutterschiff scheint just vor der Nase einiger Zerstörer gewassert zu sein, baut ein riesiges Energiefeld auf und schneidet Hawaii und die Schiffe vom Rest der Flotte ab. Sofort darauf werden auf beiden Seiten die Waffen klar gemacht … Kompletten Beitrag lesen

Andreas am 14.04.2012 um 1:59 in Filmkritik | 0 Kommentare |

05.04.2012

Ohne Limit

DVD-Abend! Seit der letzten Schulzeit Anfang dieses Jahrhunderts treffe ich mich mehr oder weniger regelmäßig mit 2 Mitschülern um uns den Bauch mit Essen vom Chinesen zu verderben und das Hirn mit Filmen aus der Konserve zu martern.

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Als Schriftsteller und Freund ist Eddie Mora (Bradley Cooper) eher erfolglos. Das Buch, an welchem er schreibt, stagniert seit Wochen vor dem ersten Wort und seine Freundin macht mit ihm Schluß. Sonnenseite sieht anders aus. Während er wieder einmal ziellos durch die Gegend läuft, trifft er seinen Ex-Schwager Vernon (Johnny Withworth), der ihm eine neuartige “Medizin” anbietet. Eddie ist ziemlich klar, dass es sich bei der glasklaren Pille eher um eine Droge, denn ein legales Medikament handelt … aber was soll’s. Nachdem er die Tablette geschluckt hat, erweitert sich nach Sekunden sein Horizont, denken, merken, kombinieren, wahrnehmen, alles ist hundertfach gesteigert.

Wie im Wahn räumt er seine Wohnung auf und schreibt fast beiläufig die ersten Kapitel seines Buches fertig. Doch am nächsten Morgen ist alles wie vorher. Nachschub muss her. Als er Vernon aufsucht, kann dieser ihm allerdings mit seinem Loch im Kopf keine weiteren Drogen verschaffen. Nach fieberhaftem Durchsuchen der Wohnung findet Eddie jedoch eine Vorrat der Pillen und steigt fortan sowohl monetär als auch gesellschaftlich rasant auf. Doch sowohl Nebenwirkungen als auch Verfolger lassen nicht lange auf sich warten …

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Ich hatte von dem Film im letzten Jahr wohl mal einen Trailer im Kino gesehen und den Titel daher noch im Kopf, als ich durch die Gänge im Elektro-Discounter schlenderte und nach einer DVD für den Kinoabend suchte. War laut Aushang sogar in der Bestseller-Liste zu finden und darum habe ich zugegriffen.

Eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte. Schon im Vorspan ist es Regisseur Neil Burger gelungen, mich zu einem “cool gemacht” hinzureissen. Ein bisschen erinnerte mich das ganze an “Strange Days”, wenngleich die Story ja nun eine ganz andere ist. Aber die Effekte sind irgendwie ähnlich.

Bradley Cooper ist eine gute Wahl für den Eddie und es gelingt ihm – unterstützt durch eine unterschiedliche Farbgebung des Films – sehr gut den Zustand mit und ohne die Droge herauszuarbeiten. Jederzeit ist er trotzdem noch als eine Person zu erkennen und gleichzeitig glaubwürdig ohne jemals ins Übertriebene abzurutschen. Das restliche Ensemble hat im Vergleich recht wenig Zeit, sich auf der Leinwand zu präsentieren, macht die Sache aber durchweg gut. Hier ist vielleicht noch Robert DeNiro zu erwähnen, für den es ein leichtes ist, seiner Figur Tiefe zu geben.

Ganz erstklassig ist die Bildsprache des Films. Wenn Eddie die Pille schluckt, öffnet sich die Perspektive zum Weitwinkel, die Farben verschieben sich, die Augen beginnen zu strahlen, Kleinigkeiten werden herangezoomt und der Zuschauer bekommt eine Ahnung, wie Eddie sich fühlen mag. Auch der schon im Vorspann vorgeführte endlose Zoom durch Straßenschluchten, Autos und Hauseingänge kam mehrmals vor und beeindruckte trotzdem jedesmal.

Die 9,99 Euro für die Bluray waren jedenfalls gut angelegtes Geld.

Andreas am 05.04.2012 um 20:50 in Filmkritik | 0 Kommentare |
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