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03.11.2008

Starship Troopers auf Pro7

Ich habe mir ja schon gedacht, dass das Kindergeburtstag wird, aber so schlimm? Paul Verhoeven hat vor 10 Jahre eine harte und ĂŒberdrehte Gesellschaftskritik abgeliefert, die ein sehr gespaltenes Echo erzeugte. Jedem halbwegs klaren Menschen sollte allerdings beim Genuß der ungeschnittenen Fassung klar sein, was die Intention des Regisseurs war – und wie genial diese auf die Leinwand gebracht wurde.

Pro7 hat es gestern allerdings geschafft, nicht nur die richtigerweise nicht fĂŒr junge und zartbesaitete GemĂŒter geeigneten Splatterszenen zu entfernen, nein, sie schafften es auch noch den Kontext grĂ¶ĂŸtenteils zu zerstören. Wenn Jake Busey seine Hand an eine Wand legen soll, damit sein Ausbilder diese mit dem Messer perforieren kann und dabei die Frage, warum man in einem mit Laserwaffen gefĂŒhrten Krieg ein Messer benötigt mit “Mit dieser Hand drĂŒcken Sie keinen Knopf mehr!” beantwortet, dann bekommt der Pro7 Zuschauer lediglich den Messerwurf zu sehen. Die sarkastische und gleichzeitig einleuchtende Antwort wird ihm vorenthalten – und somit eine wichtige Legitimation fĂŒr die gezeigte Gewalt.

Starship Troopers im Fernsehen (abseits von Arte) … abschalten!

Andreas am 03.11.2008 um 19:18 in Fernsehen, Kurzkritik | 0 Kommentare |

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