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Zum Inhalt ...Lenny Shelby (Guy Pearce) muß jedesmal nach dem Aufwachen lernen wo er ist und warum er genau dort ist. Lenny hat nämlich sein Kurzzeitgedächtnis verloren, als er bei dem Versuch seine Frau vor einem Vergewaltiger zu retten, von ebendiesem einen Schlag auf den Kopf bekommen hat. Seine Frau starb ... Seitdem ist Lenny auf der Suche nach dem Mörder. Kein leichtes Unterfangen, wenn man sich Dinge keine 5 Minuten merken kann. Um diesem Schlamassel zu begegnen hat Lenny ein ausgeklügeltes System entwickelt: wichtige Menschen und Dinge fotografiert er mit seiner Polaroid Kamera und macht sich auf dem Foto Notizen. *Wirklich* wichtige Dinge sind auf seinen Körper tätowiert!
Hmm ...Es haben *etliche* Zuschauer den Saal während der Vorstellung verlassen. Offenbar hat Christopher Nolans Film den gemeinen Sneaker deutlich überfordert. Etwas mehr als "Boah" und "Ey" sollte man allerdings auch bereit sein in sich aufzunehmen. Längere Auszeiten darf man sich während des Ansehens nicht leisten.
Guy Pearce ist jederzeit absolut glaubwürdig in seiner Rolle und übertreibt niemals. Den zielstrebigen Jäger gibt er genauso gut, wie den verwirrten Mann, der vor den Trümmern seines Lebens steht. Ihm zur Seite steht mit Joe Pantoliano ein Helfer, der mit Fortschreiten des Films immer undurchsichtiger und schmieriger wird. Carrie-Anne Moss überzeugt als toughe Barkeeperin und geschlagene Frau gleichermaßen.
Wer mal wieder richtig intelligente Unterhaltung im Kino sucht, darf "Memento" auf gar keinen Fall verpassen! Ich würde sagen, ich habe in dieser Sneak den bisher besten Film des Jahres gesehen. |
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