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"Road Trip" bei
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Road Trip

gesehen: 09.08.2000 (Residenz (Bückeburg)

Ich war mal wieder hundemüde und saß mehr schlafend neben Lars im Auto auf dem Weg nach Bückeburg. Ich hoffte auf "U-571" und erhoffte mir endlich mal wieder einen actionhaltigen Film im Kino. Da immer noch Ferienzeit war, war auch wieder reichlich Gedrängel im Foyer und ich konnte im Kino nicht einmal auf "meinem" Platz sitzen sondern mußte mich mit dem anderen Ende der Reihe begnügen.

Die Vorschauen machten mal wieder Appetit auf mehr, wobei ich "Gone in 60 seconds" wirklich nicht mehr ertragen kann *g*

Zum Inhalt ...

Josh Porter (Breckin Meyer) ist seit ewigen Zeiten mit seiner Sandkastenfreundin Tiffany (Rachel Blanchard) zusammen. Selbst als die beiden durch den Besuch unterschiedlicher Colleges getrennt werden, schwören sie sich Treue. Für Josh ist das kein Problem, tägliche Telefonate helfen ihm die räumlich Distanz zu überwinden. Doch plötzlich kann er Tiffany nicht mehr erreichen. Er nimmt ein Grußvideo auf und bittet seinen Freund Barry (Tom Green III) es am nächsten Morgen an Tiffany zu senden.

Am Abend gibt einer seiner Freunde ein ausschweifende Party und wie es der Zufall und die Hormone wollen, findest sich Josh mit der überaus attraktiven Beth (Amy Smart) im Bett wieder und läßt sich per Selbstauslöser bei einem heißen Schäferstündchen filmen ...

Just dieses Video schickt der trottelige Bary am nächsten Morgen zu Tiffany und plötzlich ist Holland in Not! Josh schnappt sich seine besten Freunde und macht sich auf den "Road Trip" - den Weg zu Tiffanys Collge um das Video abzufangen ...

Hmm ...

Der Trailer sah sehr ... hmm ... plump aus. Ich hatte an diesen Film die geringsten Erwartungen und wäre regulär wohl auch nicht dafür ins Kino gegangen. Also OK für eine Sneak. Es begann allerdings schon recht interessant durch die Art des Erzählens. Und zwar hat dieser Film tatsächlich einen Erzähler in Person des durchgeknallten Barry Manylow (Tom Green III), der im weiteren Verlauf auch einige kleinere Episoden in der Geschichte. Green gefiel mir neben dem immer coolen und bekifften Rubin (Paulo Costanzo) am besten. Sie spielten nicht übertrieben und machten die Charaktere (mein Gott, es ist tatsächlich eine ziemlich platte Komödie!) halbwegs akzeptabel.

Josh Porter wurde von Breckin Meyer auch noch "realistisch" (mensch, es ist eine ziemlich platte Komödie ;-) verkörpert und macht seine Sache deutlich routinierter und glaubhafter als der völlig überzogen grinsende E.L. (Sean William Scott - "American Pie"). Der hat mich wirklich genervt, wenngleich sein Einsatz während des Geldverdienens in der "Klinik" wirklich sehr köstlich war.

Die Story ist wenigstens ansatzweise vorhanden und für eine solche Teenie-Klamotte denn auch völlig ausreichend. Sämtliche Gags versuchen so platt zu sein wie bei "American Pie" ... oft gelingt dies auch und ich würde das mal als Lob stehen lassen. Der Nebenstrang des vom Vater unterdrückten Kyle wird glücklicherweise nicht zu sehr herausgehoben, um womöglich sogar noch eine sozialkritische Komponente einzubauen. Puh, Glück gehabt *g*

"Road Trip" ist kein Muß diesen Sommer. Wenn man den Kinobesuch wegen einem leckeren Eis beim Italiener um die Ecke verpaßt, sollte man sich nicht grämen. Wenn es allerdings regnet, man auf ein bißchen Schenkelklopfen aus ist und bei "American Pie" lachen konnte, kann man getrost ins Kino gehen.

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