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10.08.2013

Wolverine: Weg des Kriegers 3D

Wolverine - Poster Die Marvel-Comichelden sind mir – neben Batman – die liebsten. Zumindest im Kino. AuĂźer ein paar Batman-Sammelalben habe ich nichts im Schrank stehen. Der dunkle Ritter gefällt mir, weil er manchmal mĂĽrrisch ist, schlecht gelaunt, eben so wie mancher andere auch. Ă„hnlich ist es bei Wolverine. Im X-Men-Universum macht der Mann mit den Klauen auf jeden Fall die coolste Figur und Hugh Jackman ist die Idealbesetzung fĂĽr den bärbeiĂźigen Helden.

„Weg des Kriegers“ ist die zweite Verfilmung aus der X-Men-Reihe, in der es nur um Wolverine geht. Der erste Teil hat mir gut gefallen, da war es klar, dass ich fĂĽr den zweiten Teil auch ins Kino gehe. Inzwischen ist es allerdings so, dass auch der Nachwuchs bei solcherart Filmen so lange bettelt bis er mit darf. Die X-Men-Filme hat er alle gesehen und Wolverine ist auch bei ihm der Allergrößte. Nachdem die FSK eine Altersfreigabe ab 12 vorgesehen hat und Harry Potter dermaleinst dafĂĽr sorgte, dass Kinder dann ab 6 in Begleitung der Erziehungsberechtigten in den Film dĂĽrfen, kam auch der kleine Junge in den Genuss des Films. War auch OK, so ĂĽbermäßig brutal wurde es nicht.

Wolverine hängt in „Weg des Kriegers“ sehr in den Seilen und ist demotiviert, ja deprimiert, da er immerzu an Jean Grey denken muss. Bis er von eine merkwĂĽrdigen jungen Asiatin nach Japan gelockt wird, weil sich dort der Firmenmogul Yashida auf dem Sterbebett von Wolverine verabschieden möchte und ihm fĂĽr sein langes Leben danken will. Wolverine rettete ihm beim Atomangriff auch Nagasaki das Leben. Schnell stellt sich aber heraus, dass es ganz andere Absichten sind, die Yashida mit Wolverine hat. Es sind die Selbstheilungskräfte des Mutanten, auf die es Yashida abgesehen hat und die er mit Hilfe seiner Ă„rztin aus Wolverine extrahieren möchte. Dagegen hat Logan verständlicherweise etwas einzuwenden …

Im Trailer fand ich die Geschichte etwas an den Haaren herbei gezogen und habe unwillkĂĽrlich „Tokio Drift“ gedacht, in welchem die „Fast & Furious“-Reihe auch plötzlich Station in Japan gemacht macht. Aber anders als im Autofilm, ist die Wolverine-Story tatsächlich in das Universum eingebaut und fĂĽgt eine weitere Station in Logans Leben hinzu. Ich hatte eigentlich gedacht, dass nicht gut zu finden, war aber nach kurzer Zeit in der Geschiche drin. Der Nachwuchs fand sowieso jede einzelne Szene saucool und ich musste ihn etwas bremsen, nicht alles laut zu kommentieren ;-)

Hugh Jackman ist wie schon gesagt eine Idealbesetzung. Die restlichen Schauwerte gingen auch in Ordnung, lediglich die Liebesgeschichte habe ich nicht ganz gekauft, da Yashidas Tochter Mariko doch einiges jĂĽnger als Logan war. Das wirkte etwas kĂĽnstlich. AuĂźerdem wĂĽnsche ich mir Famke Janssen als Jean Grey zurĂĽck ;-) Leider vergeigt es „Der Weg des Kriegers“ zum Ende ein bisschen. Diesen silberen Samurai-Roboter finden Kinder im Alter meines Sohnes cool, ich fand’s doof! Alles viel zu hektisch, die vielen Stränge mussten zum Ende hin irgendwie zu Ende gefĂĽhrt werden und es schien mir darauf vorab wenig Wert gelegt worden zu sein.

Insgesamt ordentlich und ins Universum passender Film. Und wie immer: den ganzen Abspann abwarten!

PS.: 3D war wie fast immer ĂĽberflĂĽssig wie ein Kropf.

Andreas am 10.08.2013 um 17:42 in Filmkritik | 0 Kommentare |

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