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27.07.2012

Batman – The Dark Knight Rises

Batman - Poster Von Batman habe ich eine ganze Reihe Comics im Schrank stehen – im übrigen die einzigen Comics die ich besitze. Ich mag dass er keine übermenschlichen Kräfte hat und meist auch nicht so richtig gut gelaunt ist. Vor allen Dingen wie Frank Miller den Dunklen Ritter interpretierte, hat mich erst zum Kauf der Bücher angehalten. Im Kino fand ich damals Michael Keaton schon gut, Val Kilmer war OK und George Clooney hatte das Pech in einem total vergurkten Streifen mitspielen zu müssen – als Batman war er toll.

Die alte Serie mit dem „Paff und Poff“ war mir deutlich zu albern. Was aber Nolan dann mit seiner Trilogie aus dem Stoff gemacht hat und mit „Batman Begins“ sowie „The Dark Knight“ begonnen hat, war genial! Hat natürlich das Glück gehabt auf Leute wie Morgan Freeman, Michael Cane und natürlich Christian Bale bauen zu können. Dazu noch das herausragende Design und die das absolut echte Aussehen der Action – was vielleicht nicht zuletzt daran liegt, dass es echt ist und kein CGI-Gehüpfe wie z.B. bei Spider-Man. Dessen Schwingungen zwischen den Hochhäusern haben bei mir manchmal den Fremdschämschalter gedrückt.

Nun also der Abschluß von Nolans Trilogie. Und er hat das großartig gemacht. Bane ist eigentlich ein stärkerer Gegner als der Joker, wenn gleich Heath Ledger aus dem Clown einen Ultrafiesling gezaubert hat. Was für eine Leistung. Demgegenüber fällt Tom Hardy etwas ab, aber es ist schon beeindruckend, was er mit ein bisschen Schulterwackeln für eine Arroganz hinbekommt. Auf seine Gesichtsmimik muss er maskenbedingt verzichten. Schade, dass ich die Originalstimme nicht hören konnte. Auf Twitter las ich, dass die Synchronisation Banes katastrophal sei – fand ich gar nicht. Ein bisschen zu österreichisch vielleicht, aber durchaus fies. Allerdings dachte ich das bei Agent Smith in „Matrix“ auch, bis ich mir einige Dialoge von Hugo Weaving mal im Original angehört habe. Bane ist jedenfalls gut getroffen, Anne Hathaway eine bezaubernde Selina und auch Robin ist würdig getroffen.

Der Film geht über 160 Minuten, das UCI in Bad Oeynhausen hat ihn mit einer Pause gezeigt und nicht nur ich fand das doof. Keine Spur von Langeweile – ich glaube, da hätte keiner die Popcorn-kaufen Pinkelpause wirklich benötigt. Ganz ausgezeichnetes Actionkino mit einem depressiven Bruce Wayne, knallharter Action und ganz viel düsterer Eleganz. Ich war sehr zufrieden mit dem dritten Teil! Macht allerdings wohl wirklich mehr Spaß, wenn mindestens die anderen beiden Teile von Nolan gesehen hat.

Andreas am 27.07.2012 um 23:49 in Filmkritik | 2 Kommentare |

2 Kommentare to “Batman – The Dark Knight Rises”

  1. Mela sagt:

    Ich mag die alten Batmanfilme nicht trotz großartigem Ambiente, aber die Schauspieler sind bis auf die Bösewichter allesamt fehlbesetzt.
    Nolan hat aber alles richtig gemacht, er hat Batman verstanden.

  2. RE:» Batman – The Dark Knight Rises | filmfacts – blog Валок Салфорд Западная Двина

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