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14.08.2011

Cars 2

Cars 2 - Poster Der erste „Cars“ war ein echtes Highlight! Ich fand den im Kino schon super und mir standen die Tränen in den Augen, als Doc Hudson plötzlich am Rennbahnrand auftauchte und Lightning McQueen zuredete. GroĂźes Kino, super animiert und die Geschichte war auch noch spannend.

Mit sehr vielen anderen jungen Eltern habe ich wahrscheinlich gemeinsam, dass der Nachwuchs nicht genug von dieser Geschichte bekommen kann. Wir haben damals mit Tim einige Szenen aus dem Film bis zum Erbrechen gucken müssen und das Hörspiel dudelte den ganzen Tag rauf und runter.

Kein Wunder also, dass wir uns vorgenommen hatten, den zweiten Teil ebenfalls anzusehen. Und diesmal mit dem Nachwuchs zusammen im Kino. Wie es der Zufall wollte, spielte das Ostseekino KĂĽhlungsborn direkt neben unserem Campingplatz den Film sogar in 3D. Und es regnete – perfekt. Wir fanden uns also in den nicht ganz neuen, aber bequemen Sitzen ein und freuten uns wie Bolle.

Zurecht, wie sich herausstellen sollte. Cars 2 hat mit der ursprĂĽnglichen Story wenig gemein. Lediglich die Protagonisten sind gleich geblieben, kommen aber fast alle nur noch sehr kurz vor. Der Hudson Hornet – mein Favorit – taucht gar nur noch als Bild im Museum auf. Die Hauptakteure sind McQueen und Hook, die sich allerlei Unbill bei einer Rennserie zu Gunsten eines neuartigen alternativen Kraftsoffes stellen mĂĽssen. Während McQueen genug damit zu tun hat, sich der Angriffe eines testosteron gestählten Formel-1-Boliden zu erwehren, taucht Hook tief in die Welt der Geheimagenten ein und wird unfreiwilig zum Top-Spion.

Zwei ineinandergeschachtelte Geschichten, deren Fäden sich nach und nach zu einem Ganzen zusammen finden haben uns wunderbar unterhalten. Wir beiden GroĂźen konnten uns an einigem Wortwitz und ich im Speziellen an dem ein oder anderen Zitat aus diesem und jenem Agentfilm freuen – allen voran natĂĽrlich James Bond. Diese Ebene ging dem Kleinen zwar verloren, der freute sich aber nicht weniger ĂĽber die blitzenden und glänzenden Autos, die noch einmal eine Nuance besser und schöner animiert waren als im Vorgänger.

Bei all den ĂĽberbordenden Effekten und visuellen Reizen blieben die Figuren allerdings etwas blasser gegenĂĽber Teil 1 und auch die Story hat zwar viel mehr Ebenen, ist aber trotzdem nicht so mitreissend, wie der herzallerliebste Erfolg aus 2006. Das ist jedoch Jammern auf sehr hohem Niveau!

Wir haben uns ganz ausgezeichnet unterhalten und köstlich amüsiert.

Andreas am 14.08.2011 um 23:32 in Filmkritik, Kino, Kurzkritik | 0 Kommentare |

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