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04.01.2011

Skyline

Science-Fiction, Monster, Weltuntergang … dafĂĽr gehe ich gerne ins Kino. Und „Skyline“ lockte mich mit genau diesen Ingredienzien ins Kino. Der Film läuft schon etwas länger und trotz der eindringlichen Warnungen, mir das Geld und die Zeit zu sparen, konnte mich nichts davon abhalten, mein Geld im Ticketautomaten zu versenken.

***

Nach einer durchzechten Nacht bei seinem besten Kumpel Terry (Donald Faison) wachen Jarrod (Eric Balfour) und seine schwangere Freundin Elaine (Scottie Thompson) vom wackelnden Penthouse geweckt. Ein seltsam blaues Licht (es leuchtet tatsächlich blau) strahlt durch die Jalousien und zieht alle die hineinsehen unweigerlich an. Auch Jarrod stapft willenlos auf die Brüstung des Balkons zu, wird jedoch im letzten Augenblick von Terry zurück gerissen.

Doch irgendwas hat sich in ihm verändert. Was ihn verändert hat, bekommen die Freunde schnell mit, denn es senken sich Raumschiffe aus den Wolken und ĂĽberall in der Stadt saugen die blauen Lichter Menschen in die Bäuche der Raumschiffe. Als dann noch Späher umherfliegen und versteckte Menschen suchen beginnt eine Hetzjagd im Hochhaus …

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Ja nu, die Geschichte ist ĂĽbersichtlich. Wilde Hatz durch leidlich animierte, schleimige Aliens. Ich glaube kaum, dass irgendjemand der an der Produktion beteiligten Menschen glaubte, hier einen richtig groĂźen Film zu machen. Das ganze Ding schreit laut: veröffentlicht mich auf DVD – und da hätte es auch hingehört und niemanden gestört.

Trotzdem kann ich mich den vielen geradezu vernichtenden Kritiken nicht ganz anschlieĂźen. Der Film ist gerade in der ersten Hälfte recht stringent aufgebaut, hat eine leidliche Charakterzeichnung und nicht zuletzt die Bösewichter aus dem All werden durchaus bedrohlich eingefĂĽhrt. Aber spätestens als man diese das erste Mal sieht, wird’s ein bisschen albern. Die Raumschiffe, Monster, Späher-Sucher sind aus allen möglichen anderen – meist besseren – Filmen der Gattung zusammen geklau(b)t.

Sei es Matrix, District 9, Independance Day, Aliens, alles ist vertreten. Allerdings nur visuell und ohne ansatzweise deren Klasse zu erreichen. Da wird wild geschrieen, mit den Augen gerollt, böse geguckt und wirklich komplett ohne Sinn und Verstand vor den Aliens geflohen. Man möchte manchmal schreien, so doof sind die Aktionen der Eingeschlossenen. C-Movie halt, Trash.

Und wenn der Film nicht die letzten 10 Minuten gehabt hätte, wäre er sogar ganz schön düster zu Ende gegangen. So hat er nach dem leidlichen Anfang, dem nervenden Mitteilteil noch einen derbe blöden Schluß. Nein, ein Highlight war das nicht, ich habe aber definitiv schon eine ganze Ecke schlechtere Filme gesehen. Für einen bierseligen DVD-Abend mit Kumpeln sicher geeignet.

Andreas am 04.01.2011 um 23:35 in Kurzkritik | 0 Kommentare |

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