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Just als sein Mitbewohner Kevin für kurze Zeit verreist ist, findet Sonny etwas vor der Wohnungstür, mit dem er ganz und gar nicht gerechnet hat. Der kleine Julian (gespielt von den Zwillingen Cole und Dylan Sprouse) steht vor der Tür und behauptet das uneheliche Kind Kevins zu sein. Sonny hat für so eine kleine Nervensäge natürlich nichts über und versucht Julian bei der nächsten Sozialbehörde loszuwerden. Doch das mißlingt ihm. Also macht er das Naheliegenste - er nimmt ihn mit zu seiner Lieblingsbeschäftigung: Inlineskatern im Stadtpark kleine Stöckchen vor die Rollen zu werfen.
Es ist teilweise wirklich haarsträubend was der locker agierende Adam Sandler ("Waterboy", "Chasing Amy" ...) mit seinem Ziehkind anstellt. Wirklich niemand sollte sich so ein Verhalten als Vorbild nehmen, slebst dann nicht, wenn der "Held" des Films sich im Laufe der Zeit so wandelt. Doch natürlich ist es gerade das, was dieser Komödie ihren Charme verleiht. Komödien dieser Art gab es schon reichlich, aber bisher war noch keine so ... naja ... böse ;-) |
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Die Geschichte die sich Edgar Rice Burroughs dermaleinst ausgedacht hat, ist garantiert allseits bekannt. Ein kleines Baby überlebt als einziges menschliches Wesen ein Unglück im Dschungel und wird von den dort wohnenden Gorillas "adoptiert". Jahre später, als Tarzan (im Original von Tony Goldwyn gesprochen) - so nennt sich der prächtig herangewachsene junge Mann - mit seiner Gastfamilie durch seinen Dschungel streift, findet ihn das wieder, was ihn als Baby verloren hat: die Zivilisation.
Was mich bisher immer an den Walt Disney Filmen gestört hat, war die merkwürdige Musik. Merkwürdig ist hierbei natürlich wirklich subjectiv! Aber wie bereits eingangs erwähnt: singende Teekessel sind nicht mein Ding. In Tarzan ist das anders. Die Musik begleitet den Film und zwingt die Charactere nicht dazu unfreiwillig zum Musicalstar zu mutieren. Und kein geringerer als Phil Collins zeichnet für den kompletten Soundtrack verantwortlich. Zugegebenermaßen ein Interpret um den es in letzter Zeit etwas ruhig geworden ist, aber mit der hier eingebrachten Musik wird die Geschichte des "Tarzan" hervorragend unterstützt.
Wahrscheinlich ein "Must See" dieses Herbstes! |
End Of Days
Jericho Canes (Arnold Schwarzenegger) Familie wurde von Bandenmitgliedern ermordet und nun hat das Leben für ihn keinen Sinn mehr. Der Ex-Cop gerät immer tiefer in den Sog von Alkohol und Drogen. Doch die Dinge kurz vor der Jahrtausendwende bekommen noch einen anderen Schatten: Satan persönlich (David Byrne) besucht die Erde um sich eine Braut (Robin Tunney als "Christine Bethlehem") zu suchen mit der er den Anti-Christ zeugen kann. Dieser Sohn soll ihm endgültig zur Herrschaft über die Erde verhelfen. Es dürfte klar sein, welche Person allein die Rettung der Welt in die Hand nehmen wird?! "End Of Days" wird sicher kein Film für schwache Nerven werden. Die biblischen Themen werden mit neuzeitlicher Grausamkeit erzählt und filmisch sehr detailiert festgehalten. Peter Hyams hat allerdings keinen tumben, platten Actionfilm geschaffen, sondern es gelingt ihm auch der Rolle des Jericho Cane etwas mehr Tiefgang zu verleihen, als es bei Arnold Schwarzenegger bisher üblich war. Bleibt abzuwarten, was die FSK den deutschen Kinogängern von diesem Film übrig läßt?! Womöglich wird es ja eine Lösung ähnlich der von "Scream" - eine Version "ab 16", die andere "ab 18" - geben? Wir werden auf jeden Fall sehen was passiert - Arnie wird's schon richten. |
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