{"id":437,"date":"2012-09-05T23:58:17","date_gmt":"2012-09-05T22:58:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmfacts.de\/blog\/?p=437"},"modified":"2012-09-07T15:49:07","modified_gmt":"2012-09-07T14:49:07","slug":"prometheus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.filmfacts.de\/blog\/2012\/09\/prometheus\/","title":{"rendered":"Prometheus"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.filmfacts.de\/grafic\/poster\/prometheus.jpg\" alt=\"Prometheus - Poster\" style=\"float: left; margin-right: 10px;\"\/> Die Alien-Quadrologie gef\u00e4llt mir au\u00dferordentlich gut. Auch wenn jeder Film einen anderen Charakter hat, so sind doch mindestens Scotts &#8222;Alien&#8220; von 1979 und der Nachfolger &#8222;Aliens&#8220; von David Cameron aus 1986 Meilensteine des Science-Fiction Genres. Ganz klar, dass alle Teile bei mir im Regal stehen. In 2012 legt Ridley Scott nun noch einmal nach und bringt die Vorgeschichte zur Alien-Saga ins Kino. Knapp 80 Jahre in der Zukunft finden zwei Wissenschaftler in jahrtausende alten H\u00f6hlenmalereien Hinweise auf ein Sternsystem, dass man in der damaligen Zeit und den mehr als beschr\u00e4nkten Mittel auf gar keinen Fall erkennen konnte.<\/p>\n<p>Die Hinweise finden sich zudem in verschiedensten Kulturen, die sowohl zeitlich als auch geographisch in keinerlei Kontakt zueinander gestanden haben k\u00f6nnen. Eindeutiges Zeichen f\u00fcr eine extraterristische Einladung! Die Firma Weyland Corporation finanziert die Expedition zu dem fernen System, in dem es eine Sonne mit einem Planeten gibt, welcher einen erd\u00e4hnlichen Mond in seiner Umlaufbahn hat.<!--more--><\/p>\n<p>Das Raumschiff Prometheus kommt nach fast 3 Jahren Flug, w\u00e4hrenddessen die Besatzung im Kryoschlaf verbracht hat und vom vom Androiden David (Michael Fassbender) bewacht wurde, bei LV-223 an. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Wissenschaftler Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) nicht die eigentlichen Chefs der Mission sind. Die mitgereiste Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Weyland Corporation Meredith Vickers (Charlize Theron) scheint ganz eigene Pl\u00e4ne zu haben und h\u00e4lt die F\u00e4den in der Hand. Bei der sofort nach der Landung eingeleiteten Erkundungsfahrt zu einer ganz offensichtlich nicht nat\u00fcrlichen Felsformation \u00fcberschlagen sich die Ereignisse. Leichen von \u00fcberlebensgro\u00dfen Humanoiden werden gefunden und automatisierte Hologramme zeigen beunruhigende Abl\u00e4ufe. W\u00e4hrenddessen beginnt David auf eigene Faust Artefakte einzusammeln &#8230;<\/p>\n<p>Ich mag 3D-Filme nicht besonders, weil mir zumeist meine zus\u00e4tzlichen Informationen geboten werden, die die Handlung nach vorne bringen. Und begeisternde reine Schauwerte habe ich neben Avatar bisher noch nicht auf der Leinwand gesehen. Mag an der Filmauswahl liegen, mag ein wenig am jeweils verwendeten System liegen, kann aber auch daran liegen, dass es bisher einfach noch niemand so richtig gemacht hat. Jedenfalls war ich von Scotts Intro begeistert! So sollte 3D aussehen. Irgendwie selbstverst\u00e4ndlich, ohne sich als Selbstzweck in den Vordergrund zu dr\u00e4ngen. Die Landschaftsaufnahmen waren beeindruckend &#8211; genau so ist 3D f\u00fcr mich im Kino einzusetzen. Es war wirklich als w\u00fcrde man durch ein riesiges Fenster nach drau\u00dfen gucken. Ausgezeichnet. Scott hat das den ganzen Film \u00fcber so beibehalten. Das Set ist erstklassig! Die Ausstattung super. Prometheus ist ein Film f\u00fcr die richtig gro\u00dfe Leinwand.<\/p>\n<p>Auch die Schauspieler sind in Ordnung. In den ersten Minuten im Raumschiff hat Michael Fassbender die Leinwand f\u00fcr sich allein und das ist gro\u00dfartig anzusehen. Das Lernen, die Umstellung der Mimik wenn er als David versucht Peter O&#8216; Toole zu imitieren, das nebens\u00e4chliche Spiel mit dem Basketball, wirklich gut. Erinnerte ein bisschen an die Szenen auf der Discovery in 2001. Charlize Theron mag ich nicht nur wegen der Optik &#8211; die ist auch hier ganz gro\u00df &#8211; auch die kalte Konzernchefin ist glaubw\u00fcrdig. Auch der Rest des Cast gefiel mir gut, nur Noomi Rapace mag ich nicht richtig. In der Verblendung-Trilogie war das spr\u00f6de und kratzige in ihrem Spiel sicher passend, aber alles danach fand ich immer sehr holprig gespielt. Hier habe ich ihr die Geschichte ebenfalls nicht abgenommen.<\/p>\n<p>Wobei es dem Zuschauer wirklich nicht leicht gemacht wird. Das Grundger\u00fcst von Prometheus ist schnell erz\u00e4hlt, darum herum werden dann jedoch ganz viele Dinge aufgegriffen und einfach nicht weiter verfolgt. Die Projektionen, der Schleim auf den Beh\u00e4ltnissen, Beweggr\u00fcnde einzelner Protagonisten. Ich hatte zwischenzeitlich das Gef\u00fchl, es w\u00fcrden gro\u00dfe St\u00fccke des Films fehlen. Hoffentlich  sind das fiese Schnitte, um die Laufzeit zu k\u00fcrzen und keine L\u00fccken im Drehbuch &#8211; das w\u00fcrde Hoffnung auf eine etwas aussagekr\u00e4ftigere DVD-Ver\u00f6ffentlichung machen. Die ich mir auch zulegen w\u00fcrde, allein schon um die Filmreihe komplett zu haben.<\/p>\n<p>Die Alien-Filme sind (sieht man von den teilweise uns\u00e4glichen Spin-Offs mit Predatoren usw. ab) eine der wenigen Serien, bei denen die einzelnen Folgen allesamt sehr gelungen sind. Das Prequel macht keine Ausnahme!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Alien-Quadrologie gef\u00e4llt mir au\u00dferordentlich gut. Auch wenn jeder Film einen anderen Charakter hat, so sind doch mindestens Scotts &#8222;Alien&#8220; von 1979 und der Nachfolger &#8222;Aliens&#8220; von David Cameron aus 1986 Meilensteine des Science-Fiction Genres. 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