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Kino - dafür werden Filme gemacht

Unzerbrechlich (Unbreakable)

Ab 28.12.2000 im Kino: Unbreakable

Im letzten Jahr kam der Überraschungserfolg des Jahres und der 10.erfolgreichste Film überhaupt vom bis dahin so gut wie unbekannten Regisseur M. Night Shyamalan. Dieser verpflichtete den ehemaligen Action-Hero Bruce Willis und einen völlig unbekannten kleinen Jungen namens Haley Joel Osment für seinen Film "The Sixth Sense" und baute fast vollständig auf unheimliche Atmosphäre, ruhige Dialoge und unglaubliche Wendungen. Heraus kam ein Film, über den im Vorfeld freiwillig niemand ein Wort der Handlung verriet, um nicht das wohl überraschendste Ende der Filmgeschichte zu verraten.

Fast genau auf den Tag ein Jahr später kommt erneut ein Film von Shyamalan in unsere Kinos und wieder ist Bruce Willis mit von der Partie. Wieder sind die Trailer sehr verhalten im Vergleich mit so mancher Teeniekomödie, bei der in den Vorschauen schon der ganze Film erzählt wird.

David Dunn (Bruce Willis) wird in der Notaufnahme eines Krankenhauses wach. Nach einigen Fragen des Arztes beginnt er sich wieder zu erinnern, er saß in einem Zug ... Der Zug entgleiste und wie er völlig benommen vom Arzt erfährt, sind alle anderen 131 Fahrgäste tot. David hat das Unglück als einziger überlebt. Viel ungewöhnlicher ist jedoch die Tatsache, daß er dabei nicht einen einzigen Kratzer abbekommen hat!

Auf der Suche nach Antworten auf die Frage, warum gerade er überlebt hat, stößt David auf Elijah Price (Samuel L. Jackson), der ihm eine sehr mysteriöse Theorie eröffnet ...

Das hört sich ein ganz bißchen so an, wie der letztjährige Erfolg "The Sixth Sense" und tatsächlich wird hier bewußt und geschickt die gleiche düstere, übernatürliche Atmosphäre erzeugt, die "The Sixth Sense" auszeichnete. Gleichzeitig nimmt sich der Film jedoch mehr Zeit um eine genauere Characterzeichnung zu ermöglichen, stellt Bewegründe besser vor.

Bruce Willis zementiert immer mehr den Status des ernstzunehmenden Schauspielers. Er gibt eine wirklich glaubwürdige und eindrucksvolle Vorstellung davon, wie sich der deprimierte und desillusionerte David Dunn fühlt. Ihm zur Seite steht - wie schon in "Pulp Fiction" oder "Stirb Langsam III" - Samuel L. Jackson, der eine nicht minder schlechte schauspielerisch Leistung abgibt.

"Unbreakable" hat die gleichen unvorhersehbaren Wendungen in der Story, läßt den Zuschauer genauso lange im Unklaren über das eigentliche Geschehen und wartet zudem mit noch weiter ausgefeilten Details auf.

Nichts von Bekannten erzählen lassen du unbeeinflußt in den Film gehen. Unbedingt!

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