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Kung Fu Panda

gesehen: 04.07.2008 (Kinoplex - Bad Oeynhausen)

Dreamworks mag ich ganz gerne. Also weniger die Firma, die ist mir eigentlich egal, aber deren Filme entsprachen bisher immer halbwegs meinem Geschmack. Und den Trailer zum verhinderten Kung-Fu Star Panda fand ich sehr amüsant. Zeit also für meinen ersten Besuch im nunmehr rauchfreien Kinoplex. Die Luft ist schonmal *deutlich* besser. Kein Gestank nach Asche mehr im Foyer - nur noch der penetrante Kino-Popcorn-Geruch. Den kann man einzeln aber besser ertragen ;-)

Zum Inhalt ...

Panda Po (Jack Black / Hape Kerkeling) ist es leid seinem Vater im Restaurant beim Nudelkochen zu helfen. Seine Interessen liegen ganz woanders: beim Kung-Fu. Insgeheim ist ihm klar, dass er mit seiner Statur und seiner Kondition niemals die gleichen Fähigkeiten haben wird, wie die "Furiosen Fünf", die von Meister Shifu (Dustin Hoffman / Gottfried John) ausgebildet werden. Als es daran geht, den allmächtigen Drachenkrieger zu erwählen, schleicht sich Po fast ganz unauffällig zur Ernennungszeremonie und - wird prompt auserwählt, das Dorf vor dem aus seinem Gefängnis ausgebrochenen Tai Lung (Ian McShane / Thomas Fritsch) zu beschützen.

Alle sind entsetzt, sowohl Tigress (Angelina Jolie / Bettina Zimmerman), die fest davon überzeugt war die Drachenkriegerin zu werden, als auch Po selbst. Auch Meister Shifu ist verzweifelt. Aber mit viel Durchhaltevermögen und noch mehr leckerem Essen gelingt es Po tatsächlich, ein paar Kung-Fu Tricks zu lernen. Nur das letzte Quentchen Weisheit lässt noch auf sich warten. Währenddessen kommt Tai-Lung dem Dorf immer näher und die Furiosen Fünf sind aufgebrochen, sich ihm in den Weg zu stellen ...

Hmm ...

Während der ersten Szenen dachte ich, Dreamworks besinnt sich auf die gute alte 2D-Zeit zurück, aber nach ein paar Sekunden war klar, dass das nur der Wunschtraum des gerade aufwachenden Po war. Danach zieht die Animationsschmiede wieder alle Register und bringt perfekt animierte Figuren auf die Leinwand.

Die Geschichte dazu ist zwar ganz nett, aber mehr auch nicht. "Underdog wird Retter" ist nun nicht gerade erst gestern erdacht worden und hat in diversen Variationen schon Generationen von Kinogängern unterhalten. So ist man im Kinosessel zwar nicht richtig gelangweilt, aber auch nicht vor Spannung an den Sitz gefesselt. "Kung-Fu Panda" bietet inhaltlich leider nicht mehr als harmlose, familienkompatible Unterhaltung.

Für Kinder ab 6 Jahren ist der Film frei gegeben und gerade im letzten Drittel, wenn Tai Lung loslegt, sollten die jüngsten Besucher auch mindestens dieses Alter erreicht haben. Dann hat man in diesen wirklich furiosen Szenen reichlich Spaß. Das dabei lediglich drei Charaktere ein wenig näher beleuchtet, um eine Rechtfertigung für ihr Verhalten zu bekommen, ist sicher der kinderverträglichen Laufzeit geschuldet.

Fast ganz harmlose Unterhaltung mit einer soliden, aber bekannten Geschichte, die mit gelungener Animation und einigen netten Details aufwartet. Schnell und bekömmlich konsumiert und auch schnell wieder vergessen.

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