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Kino - dafür werden Filme gemacht

Familie Klumps und der verrückte Professor

21.09.2000 / Residenz (Bückeburg)

Frisch gestärkt begaben wir uns erneut auf unsere Plätze um den vermeintlich besseren Teil der Doppel-Sneak zu begutachten. Das sollte nach dem vorherigen "El Dorado" ja ein richtiger Hammer sein, denn der Dreamworks Zeichentrickfilm hat mir schon ausnehmend gut gefallen.

Zum Inhalt ...

Professor Sherman Klump (Eddy Murphy) steht kurz vor der Hochzeit mit seiner attraktiven Kollegin Denise Gaines (Janet Jackson). Doch der leicht übergewichtige Sherman macht sich die größten Sorgen, daß sein lange unterdrücktes Alter Ego "Buddy Love" wieder aus ihm herausbricht und alles zunichte macht.

Und tatsächlich ... je näher der Tag rückt, desto öfter bricht es aus Sherman heraus und Denise ist das merkwürdige Verhalten ihres Gatten in spe von mal zu mal verdächtiger. In einem verzweifelten Selbstversuch gelingt es Sherman das fehlerhafte "Buddy Love" Gen zu lokalisieren und aus sich heraus zu lösen. Mit fatalen Folgen für seine Intelligenz ...

Hmm ...

Oder so ähnlich. Die Geschichte ist hanebüchen, ohne Frage. Falsch. Welche Geschichte? Ich war nicht begeistert, als ich realisierte, daß da gleich Eddy Murphy auf der Leinwand erscheinen würde - und das auch noch in mehrfacher Ausführung. Doch die Maske fand ich dann schon recht beeindruckend. Die komplette Klump-Familie wird von Murphy gespielt und ich kann mir vorstellen wie nervig die Vorbereitung auf die einzelnen Drehtage gewesen sein muß.

Aber: Das war's auch schon. Mehr kommt nicht! Das Buch ist u.a. von Steve Oedekerk, der ja auch 1996 für den ersten Teil mit verantworlich zeichnete (ich hörte, der soll besser sein). 1997 führte er Regie beim wirkich witzigen "Nothing to loose". Wie er auf das Buch von "Der verrückte Professor 2" kam, wird sein Geheimnis bleiben. Wahrscheinlich ist ein Scrabble Spiel vom Tisch gefallen.

Selten habe ich so einen Schwachsinn gesehen. Aus irgendeinem Grund bewegt sich der Humor auf so niedrigem Fäkalniveau, daß eine Kläranlage Probleme mit der Entsorgung hätte. Witze über Randgruppen sind manchmal lustig und ich bin beileibe kein Verfechter einer unbedingten "political corectness", aber soetwas muß nicht sein.

Im nachhinein wundert mich an diesem zweiten Teil der Sneak nur eines: Warum habe ich es nicht wie gut die Hälfte aller Besucher gemacht und bin gegangen? Wahrscheinlich weil mir dann die nette Entschädigung an der Kasse entgangen wäre ... mjamm ... lecker ;-) Es will schon was heißen, wenn man nach dem Film mit Leckereien besänftigt werden muß! *g*

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