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Juno

Bundesstart: 20.03.2008

„Können wir es nicht auf die althergebrachte Art und Weise machen? Ich könnte das Baby einfach in einen Korb legen und zu dir schicken. Wie Moses im Schilf.“

Zum Inhalt ...

Gestatten: Juno MacGuff (Ellen Page) – selbstbewusster, offenherziger Teenager, der sich mit seiner lässigen, unkomplizierten Einstellung durch ein neunmonatiges Abenteuer ins Erwachsenenleben kämpft. Clever und einzigartig, wie sie ist, tanzt sie auf der High School niemandem nach der Pfeife – außer vielleicht den Stooges. Doch unter dieser rauen Schale verbirgt sich eine Jugendliche auf der Suche nach dem richtigen Weg.

Die meisten Mädchen auf der Dancing Elk High kümmern sich eher um ihre MySpace-Homepages oder den täglichen Shopping-Ausflug, aber Juno lebt nach eigenen Regeln. Ein typisch langweiliger Nachmittag endet sehr aufregend, als Juno beschließt, mit dem charmanten, unaufdringlichen Bleeker (Michael Cera) zu schlafen. Juno wird ungewollt schwanger und brütet gemeinsam mit ihrer besten Freundin Leah (Olivia Thirlby) einen Plan aus, um ein perfektes Elternpaar für das ungeborene Baby zu finden. Die beiden konzentrieren sich bald auf Mark (Jason Bateman) und Vanessa Loring (Jennifer Garner), ein wohlhabendes Pärchen aus der Vorstadt, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ihr erstes Kind zu adoptieren. Zum Glück wird Juno bei alldem von ihrem Vater (J.K. Simmons) und ihrer Stiefmutter (Allison Janney) unterstützt.

Nach dem ersten Schock, dass Juno sich mit dem ach so „männlichen“ Bleeker eingelassen hat, halten die beiden zu ihrer Tochter. Vater Mac unterstützt sie bei den Nachforschungen über das auserwählte Paar, während Stiefmutter Bren Juno auf die Vorurteile gegenüber minderjährigen Schwangeren vorbereitet. Während Junos Geburtstermin näher und näher rückt, zeigen sich erste Risse im idyllischen Leben von Mark und Vanessa.

Vom Herbst über den Winter bis zum Frühjahr spiegeln Junos äußere Veränderungen ihr inneres Wachstum wider. Mit Gewitztheit und Intelligenz geht sie ihre Probleme an und zeigt ein Durchsetzungsvermögen, das ihr nur wenige zugetraut hätten.

Erklärung des Regisseurs ...

Als ich zwölf Jahre alt war, entschieden sich meine Eltern ein Kind zu adoptieren. Ich wuchs in einem Haus auf, das dem Anwesen der Lorings sehr ähnelt, mit Räucherstäbchen, Nippes in Plexiglas, und einer Galerie von Familienporträts, auf denen wir alle weiß gekleidet sind (tja, so waren wir!). Eines Morgens versammelten wir uns alle im Wohnzimmer und meine Schwester und ich wurden darüber informiert, dass uns ein Sozialarbeiter besuchen würde, um herauszufinden, ob wir einem Adoptionskind ein passendes Zuhause bieten könnten.

Es war wie ein Vorsprechen, ein Test, um zu zeigen, was für eine gute Familie wir waren.

Rückblickend weiß ich natürlich, dass wir als Kandidaten weit vorne lagen, eine liebevolle, wohlhabende Familie, die aus gutem Grund ein Kind adoptieren wollte. Aber ich erinnere mich an den Druck, den ich damals empfand. Ich verbrachte Stunden unter den Augen dieses Sozialarbeiters und fühlte mich, als ob ich mich in der englischen Romanausgabe meines eigenen Lebens befände: „Hallo Schwester, würdest Du gerne meinen Orangensaft mit mir teilen?“

Junos Geschichte basiert in gewisser Weise auf Diablos Jugenderinnerungen. Eine ihrer besten Freundinnen wurde in der High-School schwanger und entschloss sich, das Baby auszutragen.

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