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Die Stadt der Blinden

Bundesstart: 23.10.2008

Zum Inhalt ...

Mitten auf einer belebten Kreuzung beginnt es, ohne Vorwarnung: Am Steuer seines Autos wird ein Mann (YUSUKE ISEYA) blind: Er sieht nur noch weißen Nebel. Allen Menschen, die er trifft, widerfährt das gleiche Schicksal: seiner Frau (YOSHINO KIMURA), seinem Doktor (MARK RUFFALO), dem guten Samariter (DON McKELLAR), der ihn nach Hause brachte. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Epidemie, und mit ihr ergreifen Panik und Paranoia Besitz von den Menschen.

Die Regierung fällt eine Entscheidung: Alle an der Weißen Blindheit erkrankten Menschen werden in einer verlassenen Heilanstalt zusammengepfercht und dort ihrem Schicksal überlassen. Jegliche Form von Zivilisation bricht zusammen, Chaos regiert. Und mittendrin ist der einzige Mensch, der von der Epidemie verschont bleibt: Die Frau des Doktors (JULIANNE MOORE).

Hmm ...

Lange galt der 1995 veröffentlichte Roman von Nobelpreisträger José Saramago als unverfilmbar. Fernando Meirelles, Regisseur der Meisterwerke City of God (Cidade de Deus, 2002) und Der ewige Gärtner (The Constant Gardener, 2005), ist das Unmögliche gelungen: ein schonungslos packender Film über eine in Blindheit gestürzte Welt, die dem Zuschauer die Augen öffnet; eine kompromisslose Endzeitvision über den Zusammenbruch der Gesellschaft und die Macht der Hoffnung.

Unterstützt von einem hervorragenden Schauspielerensemble, allen voran Julianne Moore (Magnolia) als letzte Sehende, die an der Seite von Mark Ruffalo, Alice Braga und Gael García Bernal, eine der besten Leistungen ihrer Karriere abliefert, ist Meirelles ein visuell berauschender Schocker über die dünne Decke der Zivilisation gelungen. DIE STADT DER BLINDEN eröffnete die Frühjahr die 61. Filmfestspiele in Cannes.

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