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Clone Wars

gesehen: 13.08.2008 (Ostseekino Kühlungsborn)

"Star Wars" gehörte zu den ersten Filmen, die ich im Kino gesehen habe. Und seitdem habe ich jeden Teil davon merhfach im Kino angeschaut, habe jeden Teil (außer "Episode I") in mehrfacher Ausfertigung auf den verschiedensten Medien und kann unter diesen Voraussetzunge natürlich keinen wie auch immer gearteten Teil im Kino auslassen. Auch nicht, wenn es "nur" ein Zeichentrickfilm ist. 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn wäre ausreichend um einen der 150 Plätze in dem kleinen Kino zu ergattern. Eine halbe Stunde vorher stand ich an der Popcorn/Burger/Pommes/Ticketkasse und kaufte meine Karte. Vorfreude fast wie bei der Special-Edition damals im Kino ...

Zum Inhalt ...

Die Klonkriege sind in vollem Gange. Obi Wan Kenobi und Annkin Skywalker sitzen auf einem Planeten in der Klemme, weil die vermeintliche Überlegenheit über die Droidenarmee sich plötzlich ins Gegenteil verkehrt hat, als diese einen Energieschutzschild aufbauen kann. In diesem mehr als ungünstigen Zeitraum schickt Yoda den beiden Jedis eine Botschafterin mit dem Auftrag zu Jabba The Hutt zu fliegen, um die Entführung seines Sohnes aufzuklären. Nicht genug, dass dieser Auftrag denkbar ungünstig kommt, weist die junge Botschafterin Ahsoka Tano auch noch darauf hin, dass sie von Yoda als Anakins erste Padawan-Schülerin auserkoren wurde.

Mißmutig macht sich Anakin mit Ahsoka auf den Weg Jabbas Sohn zu suchen. Zeitgleich reist Obi Wan nach Tatooine, dem Sitz der Hutts. Inzwischen hat Count Dooku dem mächtigen Jabba allerdings gesteckt, dass die Jedi in Wirklichkeit seinen Sohn entführt haben und ein Komplott gegen ihn schmieden. Kein guter Einstieg für Obi Wans Verhandlungen mit Jabba ...

Hmm ...

Im Vergleich zu den Vorgängern ist der aktuelle animierte Film ein Rückschritt in den Effekten. Kantig und wenig animiert erscheinen die Charaktere, zumindest die lebenden. Bei den Droiden und Kampfmaschinen sieht man teilweise keinen Unterschied zwischen "Clone Wars" und den Episoden Eins bis Drei. Auch große Totale, wie z.B. auf Tatooine, könnten in der Form auch in den Realverfilmungen erscheinen. Ein Mix der trotzdem gut funktioniert. Nach ein paar Minuten war ich komplett in der Geschichte drin und habe nicht mehr darauf geachtet, ob es nun animiert war oder nicht.

Ob das nun an den Künsten des bis dato kaum in Erscheinung getretenen Regisseues Dave Filoni liegt oder am Drehbuch von u.a. Star-Wars-Erfinder George Lucas liegt, vermag ich nicht zu sagen. Ich glaube aber, dass sich der Herr Lucas da schon ein wenig durchgesetzt hat. Die Story an sich ist durchaus spannend und steht den "richtigen" Filmen in nichts nach. Es wird zwar nicht die große Geschichte voran gebracht, sondern "nur" eine kleine Sequenz aus der Zeit zwischen Episode II und III erzählt, aber das ganz passabel.

Die Musik orientiert sich an den bekannten Themen und der Fan fühlt sich wie zu Hause. Tatsächlich hatte ich die ganze Zeit und wohlwollendes Lächeln im Gesicht. Es war schön, die alten Bekannten wieder zu sehen und einen Abschnitt aus der Zeit zwischen den Filmen erzählt zu bekommen - gerne mehr davon. Das ist wie bei "Winnetou I - 3" ... trotzdem liest man "Schatz im Silbersee" oder "Unter Geiern" gerne.

"Clone Wars" ist eine solide Zwischenepisode, ansprechend animiert und übereugend in der Einpassung in das Star Wars Univesum. Ich hatte mir nichts versprochen, mich nur auf den Film gefreut und wurde kein bißchen enttäuscht. Sehr zu empfehlen - allerdings sollte man wissen, um was es geht. Ohne einen der anderen Teile gesehen zu haben, macht es sicher nur halbsoviel Spaß.

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