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Kino - dafür werden Filme gemacht

Hollow Man

Kritik von Jörg Krömer

Zum Inhalt ...

- Filmposter - Sebastian Caine und sein hochspezialisiertes Wissenschaftlerteam arbeiten im Auftrag des Pentagon an einer Substanz, mit der Menschen phasenverschoben und somit unsichtbar gemacht werden können.

Nachdem mehrere Versuchstiere unsichtbar und wieder sichtbar gemacht werden konnten, startet Caine ohne Wissen des Pentagons einen Selbstversuch. Doch die Nebenwirkungen der Substanz machen ihn gewalttätig und es gelingt seinem Team nicht, ihn wieder sichtbar zu machen.

Der inzwischen größenwahnsinnige Caine beginnt, seine Aggressionen an der Umwelt auszulassen und wird zur lebensbedrohenden Gefahr für seine Mitmenschen.

Hmm ...

- Kapuzenmann - Offenbar ist der Großteil des Budgets in die Realisierung der Spezialeffekte geflossen, denn die Schauspieler repräsentieren eher die zweite Garde Hollywoods und fast die gesamte Handlung spielt in einem kleinen unterirdischen Laborkomplex.

Die Effekte sind es dann aber auch, die den Film sehenswert machen. Mit Hilfe der Computertechnik werden die verschiedenen Stadien der (Un-)Sichtbarkeit dargestellt. Knochen, Arterien, Muskeln, innere Organe, alles deutlich zu sehen wie im anatomischen Lehrbuch oder bei der Ausstellung "Körperwelten". Daneben geht es auch heftig zur Sache, wenn der inzwischen völlig wahnsinnig gewordene Caine mordet oder im Gegenzug von seinen Kollegen malträtiert wird. Menschliche Fackeln und durchbohrte Leiber sind da an der Tagesordnung, einzig eine Vergewaltigungsszene wurde nur angedeutet bzw. möglicherweise durch die US-Zensur entschärft.

- Sebastian und Matt - Natürlich erzählt der Film noch eine Geschichte, die aber zutiefst moralisch ist. Der böse, aggressive Junge, der neuartige Drogen nimmt, die nicht ohne Nebenwirkungen sind, verliert sein Mädchen an den Good Guy. Für seine Morde und Ausbruchsversuche aus der bürgerlichen Normalität muss er außerdem mit dem Ausschluss aus der Gesellschaft, mit Gefängnis und zuletzt mit dem Tod bezahlen.

- Unsichtbar - Das Ausleben seiner Phantasien, seine Allmacht und Unbeherrschtheit können von seinen Mitmenschen nicht geduldet werden, da sie Ausmaße annehmen, die andere gefährden. So wird seine Umwelt am Ende durch die reinigende Kraft des Feuers von dem Dämon befreit, den sie selbst mit heraufbeschworen hat.

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Diese Kritik ist die Meinung von Jörg Krömer.

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