filmfacts.de



Kino - dafür werden Filme gemacht

Garden State bei ...
amazon.de

Garden State

Kritik von Jonathan Dilas

Entgegengesetzt der üblichen Ansicht in der Filmbranche, man müsse sich an bewährten Mustern halten, überrascht dieser Independent-Film mit der talentierten Natalie Portman (s. Starwars, Leon u.v.m.) in der Rolle der Sam(antha) und Zach Braff (s. Scrubbs) als Andrew im Umgang mit geheimnisvollen, verborgenen, unteridischen Tälern, Hamsterfriedhöfen, im Tank steckengebliebenen Zapfhähnen, urigen Epilepsiehelmen und anderen verrückten Elementen. Es handelt sich hier nicht nur um eine Liebesgeschichte im altgewohnten Kleid, sondern um die humorvolle Geschichte eines jungen Mannes, der nach über 20 Jahren in sein Heimatstädtchen zurückkehrt und nach und nach die Gründe für seine \"Flucht\" in die Großstadt entblättert Dabei entdeckt er seine neue große Liebe Sam, die mit ihrer verdrehten, überschwenglichen und auch verlogenen Art nicht nur den Zuschauer erstaunt, sondern auch Andrew in seiner medikamentbedingten, teilnahmslosen Art im Umgang mit der Realität. Als er seine Medika! mente absetzt, entrdeckt er seine Gefühle neu und ein Traum, mit dem der FIlm seinen Anfang findet, entpuppt sich zum Ende des FIlms als tragende Schlüsselsequenz für die Entscheidungen seines weiteren Lebens.

Gelungen ist Braff dieser Film allemal und ist defintiiv sehenswert. Man sollte nicht denken, dass man es hier mit einer Komödie zu tun habe, dies ist nicht der Fall, sondern vielleicht eher mit einem FIlm für Twens mit viel Esprit und Psychologie, die unter die Haut geht. Die vom Drehbuchautor (auch Braff) mutig angelegten Szenen, die fast beiläufig in den FIlm eingestreut werden, sorgen für spontane Lachanfälle und bringen einen aber schnellstens wieder zurück in eine vorerst deprimierende Entwicklung in dem Film, die um ein Happyend kämpft. Man erkennt zwar zu Anfang, dass Natalie Portman mit der Glaubwürdigkeit ihrer Rolle zu ringen hatte, erhält später doch einen starken, gelungenen Ausdruck.

Fazit: Sehr wertvoll

(J. Dilas, www.dilas-arts.de)

Diese Kritik ist die Meinung von Jonathan Dilas.

Partner: Kinofilme | Kinofilme.info | Celluloid-Dreams.de | jeichi.com | cineforen.de | Bolly-Wood | Kinofilmtrailer und Kinonews

blogoscoop


Impressum.