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Kino - dafür werden Filme gemacht

Dreamcatcher

Kritik von Bernd Stiene

Schade, schade, aber eigentlich nicht wirklich überraschend.

Ein weiteres Beispiel für die Tatsache, dass große Namen und ein dickes Budget nicht immer gute Filme garantieren. Ich denke, jeder der Dreamcatcher gelesen hat und das Buch letztendlich mochte, hatte sich eine Verfilmung gewünscht, obwohl man hätte wissen müssen, dass dabei nichts gutes am Ende rauskommen konnte.

Zu viel passiert in den Köpfen der Protagonisten, Telekinese und Telepathie tragen die Logik des ganzen und nicht Action und Coolness.

Goldmann blieb nichts anderes übrig, als nach dem ersten Drittel, welches beinahe eins zu eins übernommen wurde, eine andere Richtung einzuschlagen. Ihm gelingt das sogar einigermaßen geschickt, die ursprüngliche Atmosphäre (des Buches) bleibt aber sofort auf der Strecke. Schuld daran sind sicherlich auch die völlig fehlbesetzten Darsteller (außer Lee, Sizemore und Wahlberg) und die schlecht synchronisierten Rückblenden in die Jugend der fünf Freunde.

Cineasten, welche das Buch nicht kennen werden sicherlich einige Male Probleme haben der Story zu folgen und bei vielen Szenen aufgrund des fehlenden Kontextes überlegen das Kino (oder die Couch) zu verlassen.

Insgesamt also ein abstruser Film, der wenigstens technisch hält was er verspricht.


Diese Kritik ist die Meinung von Bernd Stiene.

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