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2001 Maniacs

Kritik von Christian Funke-Smolka

Hier ist schon wieder ein wirklich edel aufgemachtes Schmuckstück der Firma Sunfilm. Wie schon bei The Devil´s Rejects wurde auch hier ein extrem slashig brutaler, aber dabei völlig spaßiger Film in einer vorbild-lichen Edition herausgebracht. Da 2001 Maniacs eine moderne Variante des Klassikers 2000 Maniacs von Hershell Gordon Lewis ist, wird dem geneigten Konsumenten die eingeschlagene Marschrichtung recht schnell deutlich! Hier herrscht der total spaßige, sinnfreie Blutdurst.

Hippe Teenies mit Hormonstau geraten bei einer Autotour in ein abgelegenes Dorf mit debil-durchgeknallten Rednecks, an denen die letzten 150 Jahre scheinbar spurlos vorbeigegan-gen sind. Durch die hübschen Mädels des Dorfes magisch angezogen bleiben die angereisten Jungs gerne erst mal da, um sich von dem später zur Südstaatenfete angebotenen Barbecues überraschen zu lassen. Und diese Überraschung ist wirklich gelungen. Es kommt, wie es kommen muss, und wo gehobelt wird, da fallen Späne, oder ähnliches. Auf jeden Fall reichte dies für ein FSK 18 Siegel! Schließlich wird der Spaß ja auch von Eli Roth (Hostel, Cabin Fever) und Scott Spiegel (From Dusk Til´Dawn 2) produziert.

Technisch glänzt das Produkt wie die im Film verwendeten Messer, soll heißen, der DTS-Sound ist scharf wie eine Klinge (bin heute echt der König der öligen Wortspiele...), und fegt einem um die Ohren, das Bild zeigt sich dabei ohne jeden nennenswerten Fehler. Aufgemacht ist die vorliegende DVD sehr hübsch in einem schön gestalteten Schuber mit Prägedruck, auf der Innenhülle grinst einem sadistisch der Hauptdarstel-ler Robert Englund (Darsteller von Freddy Krüger)entgegen. Die Extras sind sehr umfangreich, unter anderem gibt es ein 45 minütiges, sechsteiliges Making of, über eine halbe Stunde Deleted scenes und Outtakes, so wie eine alternative Anfangssequenz, in der der Regisseur John Landis einen coolen Gastauftritt hinlegt.

Also als Fazit kann man sagen, dass der Film wirklich witzig ist, da er sich in keinster Weise Ernst nimmt, sondern nur ein Ziel hat, nämlich politisch unkorrekt zu unterhalten. Und dabei eben auch noch durch eine vorbildliche Ausstattung glänzt! Wer also auf Sex, Gewalt und gute Laune steht, greift bedenkenlos zu! Aber Achtung, nicht Ernst nehmen, es ist nur ein Film!!!

Diese Kritik ist die Meinung von Christian Funke-Smolka.

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