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12.04.2013

Oblivion

Oblivion - Poster Heute mal wieder im Kino gewesen. Hatte zwar fiese Kopfschmerzen, aber nach einer kleinen Fahrradrunde und 50 Milligram Sumatriptan war es auszuhalten. Und für Morgan Freeman schleppe ich mich gerne ins Lichtspielhaus. Gut, eigentlich ist Tom Cruise der Protagonist Jack Harper, der auf der Erde den Aufräumer nach einem Alienangriff gibt, aber im Trailer hat der olle Morgan einfach den cooleren Auftritt.

Da saß ich also im Sessel und schaute Harper dabei zu, wie er Roboterdrohnen repariert, die riesige „Hydrationstürme“ bewachen, die irgendwas aus dem Meerwasser erzeugen. Egal. Er ist dort auf einer Schicht mit seinem Kommunikationsoffizier – die zufällig auch seine Gespielin ist – welche die Verbindung zur Basis „Ted“ hält, die weithin sichtbar im Orbit hängt. Ted koordiniert die Drohnen und ist gleichzeitig die Basisstation zum Weiterflug zum Saturnmond Titan – sobald die Schicht der beiden vorbei ist. Das einzige Problem daran ist, dass Jack gar nicht so richtig will. Er hat Erinnerungen an die Zeit vor dem Angriff, kann diese aber nicht richtig zuordnen. Ihm spukt ständig eine Frau im Kopf herum und als plötzlich ein Raumschiff abstürzt mit just dieser Frau an Bord, überschlagen sich die Ereignisse plötzlich. Kompletten Beitrag lesen

Andreas am 12.04.2013 um 23:03 in Filmkritik, Kurzkritik | 0 Kommentare |

18.01.2013

Django Unchained

Django Unchained - PosterDas Kinojahr habe ich mit dem neuen Film von Quentin Tarantino eingeläutet. Es gab verschiedene Trailer, von denen mich einer restlos überzeugt hatte und einer ziemlich albern schien. Ein bisschen skeptisch saß ich also schon im Kinosessel. Andererseits, was soll bei Tarantino und Waltz schon schiefgehen?

Richtig, gar nichts. Der Western mit Jamie Foxx als Titelheld und Christoph Waltz als Kopfgeldjäger hat mich praktisch von der ersten Minute an gehabt. Ich mag Western, ich mag ruhige Einstellungen, ich mochte die Musik, ich mochte die Landschften, die Farben, die Schauspieler. Es gibt wirklich nichts zu bekritteln – und der Film geht fast 3 Stunden! Waltz gibt seinen Doktor Schulz nicht ganz so exaltiert wie den Hans Landa aus Inglorious Basterds, aber das ist zum einen Jammern auf allerhöchstem Niveau und das Einzige, was ich als „Makel“ anbringen könnte. Jamie Foxx als befreiter Sklave und neu angelernter Revolvermann ist großartig, wenngleich er dazu eigentlich nur den stetig gleichen bärbeißigen Gesichtsausdruck aufzusetzen hat. Don Johnson ist gut, Quentin Tarantino als Schauspieler nicht so, aber als Cameo dann eben doch wieder. Und Franco Nero … nunja, Tarantino hat eben mal wieder eine Hommage gedreht und mit eigenen Versatzstücken gespickt. Da macht im niemand etwas vor. Sogar Leonardo DiCaprio spielt super.

Die Dialoge sind pointiert, knackig und ich hätte Schulz und Django noch viel länger am Lagerfeuer zusehen können, wie sie über Siegfried und Brunhilde reden. Dazu ist die Geschichte insgesamt auch noch spannend und schnörkellos erzählt. Es gibt an diesem Film nichts auszusetzen. Naja, vielleicht doch eine Kleinigkeit: wenn man etwas zartbesaitet ist, dann sollte man eventuell nicht allein oder gar nicht in den Film gehen. Tarantino wäre nicht Tarantino, wenn er nicht excessiv in den Darstellungen wäre. Und da wird dann eben reichlich Filmblut vergossen und es ist keiner der Protagonisten zimperlich, wenn’s um den Colt geht.

Ich lasse mich zu einem „meisterlich“ hinreißen. Um den besten Film des Jahres zu küren, ist 2013 vielleicht noch etwas jung, aber ich gehe davon aus, dass Django bei der Auswahl eine Rolle spielen wird.

Andreas am 18.01.2013 um 23:59 in Filmkritik | 0 Kommentare |

16.12.2012

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

Der Hobbit - Poster Gestern abend waren zum ersten Mal mit der ganzen Familie abends in einem „richtigen“ Kinofilm. Der kleine Junge durfte mit, um die Vorgeschichte zum „Herr der Ringe“ zu gucken. Ich war von dem Trailer sehr angetan und was Peter Jackson aus den drei großen Büchern gemacht hat, ist gigantisch. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den Film.

Wir haben uns ganz bewusst für eine 2D-Vorstellung entschieden. Zum einen habe ich außer Avatar noch keinen Film gesehen, der von der Technik profitiert hätte, zum anderen nervt mich die Brille und ich habe oft Probleme den Effekt über die Dauer des Films zu erhalten. Leichte Kopfbewegungen zerstören dann schon den Eindruck. Also nur ganz herkömmlich.

Und das hat mehr als gereicht. Jackson hat wie schon im Herrn der Ringe unglaubliche Bilder auf die Leinwand gebracht. Das Auenland ist wunderschön, Bruchtal ist gigantisch und sorgte rechts und links von mir für Ahs und Ohs. Die Ausstattung ist über jeden Zweifel erhaben und auch die Schauspieler bieten keinerlei Anlass zur Kritik. Der Nachwuchs war begeistert. Besonders die Orks und deren Anführer fand er super. Und da unterscheidet sich sein Geschmack von meinem. Während er die Kämpfe gewaltig fand, ging mir das nach einiger Zeit auf den Keks.

„Der kleine Hobbit“ ist im Vergleich zu den drei dicken Wälzern ein dünnes Buch. Schnell gelesen, auch wenn Tolkien dort ebenfalls sehr ausschmückt. Jackson schmückt in dem Film ebenfalls gewaltig aus und das wirkte zumindest auf mich streckenweise etwas langatmig. Ein Film wird anders wahrgenommen, als ein gelesenes Buch. Ich bin nicht enttäuscht vom Hobbit, aber auch nicht so begeistert, wie ich es von Jacksons Ring-Verfilmung war. Ein technisch und fotografisch überwältigender Film, dem ein bisschen der Erzählfluss durchgegangen ist.

Andreas am 16.12.2012 um 21:47 in Filmkritik | 1 Kommentar |

07.12.2012

Neue Pressetexte verwurstet

Ich habe ein paar neue Pressetexte eingebaut:

Und heute abend gucke ich „Ralph reicht’s“ … :-)

Andreas am 07.12.2012 um 14:15 in Vorschau | 0 Kommentare |

13.11.2012

Skyfall

Skyfall - PosterSkyfall … der Trailer war super. Aber das waren eigentlich alle Bond-Trailer bisher. Daniel Craig gefällt mir als Bond auch ausgezeichnet. Habe ich aber von Pierce Brosnan auch gesagt. Roger Moore mochte ich dagegen nie und Sean Connery gefällt mir auch erst seit er „alt“ ist. Skyfall also, ich saß am Freitag abend im nahezu ausgebuchten Saal. Drei Kopien hatte das UCI am Start und bei allen war es ratsam vorzubestellen. Es wollten wohl einige den Film sehen. Vorher habe ich schon Dinge gelesen wie „bester Film dieses Jahres“ … das lässt mich ja immer kalt. Ich gucke selbst.

Und ja, es ist ein hervorragender Actionfilm. Craig ist großartig. Der Anfang ist aber auch nicht mehr. Hin und her auf einem fahrenden Zug, ducken durch Tunnel und schießen mit Sniper-Gewehren. Das hatten wir schon. Danach geht’s aber etwas tiefer in die Geschichte. Bond taucht ab, der MI:6 wird bedroht und angegriffen, M wird angegriffen und die Ordnung gerät aus den Fugen. Der Patriotismus und das Pflichtgefühl reißen Bond aus seiner Lethargie und dem selbstgewählten Exil. Vor dem neuerlichen Einsatz steht jedoch ein Eignungstest und der Widerstand der inzwischen moderner denkenden Führungsetage. Haudrauf-Helden sind nicht mehr en Vogue. M setzt sich aber durch und ein durchaus interessanter neuer und vor allen Dingen junger Quartiermeister stattet 007 mit der Ausrüstung aus, die dem Einsatz angemessen erscheint. Kompletten Beitrag lesen

Andreas am 13.11.2012 um 23:03 in Filmkritik | 0 Kommentare |
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