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03.11.2008

Starship Troopers auf Pro7

Ich habe mir ja schon gedacht, dass das Kindergeburtstag wird, aber so schlimm? Paul Verhoeven hat vor 10 Jahre eine harte und überdrehte Gesellschaftskritik abgeliefert, die ein sehr gespaltenes Echo erzeugte. Jedem halbwegs klaren Menschen sollte allerdings beim Genuß der ungeschnittenen Fassung klar sein, was die Intention des Regisseurs war – und wie genial diese auf die Leinwand gebracht wurde.

Pro7 hat es gestern allerdings geschafft, nicht nur die richtigerweise nicht für junge und zartbesaitete Gemüter geeigneten Splatterszenen zu entfernen, nein, sie schafften es auch noch den Kontext größtenteils zu zerstören. Wenn Jake Busey seine Hand an eine Wand legen soll, damit sein Ausbilder diese mit dem Messer perforieren kann und dabei die Frage, warum man in einem mit Laserwaffen geführten Krieg ein Messer benötigt mit „Mit dieser Hand drücken Sie keinen Knopf mehr!“ beantwortet, dann bekommt der Pro7 Zuschauer lediglich den Messerwurf zu sehen. Die sarkastische und gleichzeitig einleuchtende Antwort wird ihm vorenthalten – und somit eine wichtige Legitimation für die gezeigte Gewalt.

Starship Troopers im Fernsehen (abseits von Arte) … abschalten!

Andreas am 03.11.2008 um 19:18 in Fernsehen, Kurzkritik | 0 Kommentare |

03.10.2008

Paul Newman ist Butch Cassidy

Letzte Woche ist leider einer der letzten wirklich großen Hollywoodstars – also richtig „Star“ – gestorben. Paul Newman starb mit 83 Jahren wahrscheinlich an seinem Krebsleiden. Ein wandlungsfähiger und symphatischer Darsteller, den ich nicht nur wegen „The Sting“ oder „Color of money“ für einen der Größten halte. „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ steht hier schon seit Jahren als Laserdisc im Regal und anläßlich des traurigen Ereignisses habe ich den mal in meinen Denon eingelegt.

Zunächst hat mich die wirklich schlechte Qualität des Filmmaterials angenervt, dann das falsche Format von 4:3 … und zuletzt … ich mochte den Film nicht. Dass es ein Western war, kann nicht der Grund sein. Ich finde sowohl etliche alte, als auch aktuellere Western – zuletzt der „Todeszug nach Yuma“ – ganz ausgezeichnet. Der 1969 von George Roy Hill gedrehte Film hat mir aber deutlich zuviel Dschingdarassa. Die Fahrradsequenz war ganz fürchterlich, die Synchronisation gefiel mir überhaupt nicht und nach der Hälfte des Films habe ich dann nebenbei schon mehr rumgedaddelt, als noch auf die Projektion zu achten. Schade, da hätte ich mir als Gedächtnisfilm doch lieber „Der Clou“ ansehen sollen …

Andreas am 03.10.2008 um 14:59 in Kurzkritik | 0 Kommentare |

29.08.2008

Der Omega Man

Habe ich mir letztlich auf DVD angeguckt, weil er mir noch fehlte neben der Originalgeschichte im Buch, der Verfilmung mit Vincent Price und „I am Legend“ mit Will Smith. Irgendwie fand ich die Untoten beim ersten Auftauchen in der Charlton Heston Version absolut unpassend. Die waren sauschnell und konnten sprechen. Wie das?

Im Verlauf von „Omega Man“ macht das aber durchaus Sinn und ist vom Prinzip her noch am nächsten am Buch. Die 70er Jahre Musik und das hippe Outfit nerven ein wenig, aber ansonsten eine recht gelungene Umsetzung des Themas. Hätte ich gar nicht gedacht.

Reihenfolge der Unterhaltung nach Gefallen:
Das Buch! Unbedingt lesen.
„I Am Legend“
„Last Man On Earth“
„Omega Man“
Die Filme allerdings alle mit hauchdünnem Abstand. Haben mir alle sehr gut gefallen.

Andreas am 29.08.2008 um 21:37 in DVD, Kurzkritik | 0 Kommentare |

20.08.2008

Cars

Heute morgen wieder diesen ganz ausgezeichneten Pixar-Animationsfilm gesehen. Und natürlich wieder ein paar neue Dinge entdeckt. Das Wheel-Well-Hotel hat nicht nur die Form eines Rades, sondern der umgebende Felsen sieht aus wie ein alter Straßenkreuzer. Die kleinen Fliegen hinterlassen Spuren im Staub auf den Scheiben … all solche Sachen.

Wer den Film noch nicht gesehen hat: unbedingt nachholen! Unser kleiner Junge mit seinen noch nicht ganz 5 Jahren ist ganz begeistert gewesen. Und mir standen wie immer die Tränen in den Augen, wenn der Hudson Hornet seine Testrunde dreht!

Andreas am 20.08.2008 um 20:53 in Kurzkritik | 0 Kommentare |

14.08.2008

Clonewars

Gestern in einer Preview gesehen und … begeistert :-) War bei mir aber auch nicht schwer. star Wars ist bei mir offene Türen einrennen. Die Tricktechnik ist nach ein paar Minuten vergessen und damit sind breits sowohl ein Pro- als auch ein Kontrapunkt erwähnt.

Andreas am 14.08.2008 um 8:42 in Kurzkritik | 0 Kommentare |
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