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23.05.2009

Phase IV

Frohlocket! Heute abend zeigt Tele5 (muß erstmal gucken, auf welchem Programmplatz der bei mir gespeichert ist) um 20.15 Uhr Saul Bass’ Meisterwerk “Phase IV”. Ich habe den damals während der “Film AG” an der Realschule gesehen – muß so ca. 24 Jahre her sein – und bin seitdem nachhaltig beeindruckt. Allerfeinste Ameisen-Science-Fiction mit unglaublichen Bildern und reichlich Geschichte.

Wer da den Rekorder nicht anwirft ist selbst Schuld. Eine deutschsprachige DVD gibt es meines Wissens nicht!

Andreas am 23.05.2009 um 11:26 in Fernsehtipp, Kurzkritik | 0 Kommentare |

22.01.2009

SAW V

Habe ich eigentlich schon gesagt, dass der besser als der vierte Teil ist? Nein? Dann mache ich das morgen mal ausführlicher. Auch wenn ich nicht mal mehr ansatzweise verstanden habe, wer mit wem zusammen warum wen abgemurkst hat.

Andreas am 22.01.2009 um 23:05 in Kurzkritik | 0 Kommentare |

19.12.2008

Keinohrhasen

Gerade rotiert die DVD hier im Player und ich kann der ganzen Sache irgendwie gar nichts abgewinnen. Alle haben mir ja attestiert, hier eine Bildungslücke zu haben und ich würde aus dem Lachen nicht herauskommen. Aber mehr als zwei mal habe ich die Mundwinkel nach jetzt 75 Minuten nicht hoch gezogen.

Wo ist das bitte zum Brüllen komisch? Pubertäre Witze, keine Spannung und natürlich Till Schweiger, der Till Schweiger spielt. Gut, das kann er. Nur sollte er in Keinohrhasen eben einen Ludo spielen und keinen Till. Nora Tschirner ist überkandidelt, aber immerhin süß. Insgesamt ein fürchterlich belangloser Film.

Was mich richtig nervt ist die katastrophale Tonabmischung. Ich habe gerade den Subwoofer ausgeschaltet, weil man es sonst nicht aushalten kann vor Gewummer. Und die Dialoge sind nur dann verständlich, wenn die Musik so laut ist, dass es in den Ohren scheppert.

Nein, keine Empfehlung. Wenn der im Fernsehen läuft, reicht’s dicke …

Andreas am 19.12.2008 um 21:11 in Fernsehen, Kurzkritik | 0 Kommentare |

03.11.2008

Starship Troopers auf Pro7

Ich habe mir ja schon gedacht, dass das Kindergeburtstag wird, aber so schlimm? Paul Verhoeven hat vor 10 Jahre eine harte und überdrehte Gesellschaftskritik abgeliefert, die ein sehr gespaltenes Echo erzeugte. Jedem halbwegs klaren Menschen sollte allerdings beim Genuß der ungeschnittenen Fassung klar sein, was die Intention des Regisseurs war – und wie genial diese auf die Leinwand gebracht wurde.

Pro7 hat es gestern allerdings geschafft, nicht nur die richtigerweise nicht für junge und zartbesaitete Gemüter geeigneten Splatterszenen zu entfernen, nein, sie schafften es auch noch den Kontext größtenteils zu zerstören. Wenn Jake Busey seine Hand an eine Wand legen soll, damit sein Ausbilder diese mit dem Messer perforieren kann und dabei die Frage, warum man in einem mit Laserwaffen geführten Krieg ein Messer benötigt mit “Mit dieser Hand drücken Sie keinen Knopf mehr!” beantwortet, dann bekommt der Pro7 Zuschauer lediglich den Messerwurf zu sehen. Die sarkastische und gleichzeitig einleuchtende Antwort wird ihm vorenthalten – und somit eine wichtige Legitimation für die gezeigte Gewalt.

Starship Troopers im Fernsehen (abseits von Arte) … abschalten!

Andreas am 03.11.2008 um 19:18 in Fernsehen, Kurzkritik | 0 Kommentare |

03.10.2008

Paul Newman ist Butch Cassidy

Letzte Woche ist leider einer der letzten wirklich großen Hollywoodstars – also richtig “Star” – gestorben. Paul Newman starb mit 83 Jahren wahrscheinlich an seinem Krebsleiden. Ein wandlungsfähiger und symphatischer Darsteller, den ich nicht nur wegen “The Sting” oder “Color of money” für einen der Größten halte. “Butch Cassidy and the Sundance Kid” steht hier schon seit Jahren als Laserdisc im Regal und anläßlich des traurigen Ereignisses habe ich den mal in meinen Denon eingelegt.

Zunächst hat mich die wirklich schlechte Qualität des Filmmaterials angenervt, dann das falsche Format von 4:3 … und zuletzt … ich mochte den Film nicht. Dass es ein Western war, kann nicht der Grund sein. Ich finde sowohl etliche alte, als auch aktuellere Western – zuletzt der “Todeszug nach Yuma” – ganz ausgezeichnet. Der 1969 von George Roy Hill gedrehte Film hat mir aber deutlich zuviel Dschingdarassa. Die Fahrradsequenz war ganz fürchterlich, die Synchronisation gefiel mir überhaupt nicht und nach der Hälfte des Films habe ich dann nebenbei schon mehr rumgedaddelt, als noch auf die Projektion zu achten. Schade, da hätte ich mir als Gedächtnisfilm doch lieber “Der Clou” ansehen sollen …

Andreas am 03.10.2008 um 14:59 in Kurzkritik | 0 Kommentare |
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