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21.12.2013

Dinosaurier 3D – Im Reich der Giganten

Dinos sind zwar schon ein bisschen out beim Nachwuchs, aber trotzdem wollte er in „Dinosaurier 3D“ – und die Bilder sahen durchaus gut aus. Auch der englischsprachige Trailer hat mich ganz positiv gestimmt. Was ich im Vorfeld jedoch nicht wusste: Otto Walkes synchronisiert den Off-Sprecher in Person des kleinen Urzeitvogels Alex. Und das ist eine Katastrophe. Ich habe mich selten in einem Film so gelangweilt, der von der Bildsprache her durchaus Potential hat. Super animierte Dinosaurier, die wirklich aussehen wie echt. Eine kindgerechte Geschichte – der Nachwuchs war denn auch ganz angetan – und straffe Laufzeit. Das hätte was werden können, würde nicht die debile Synchronisation Otto Walkes den Film komplett zerstören.

Unglaublich, was man mit so einer Tonspur alles kaputt machen kann. Gruselig! Ich würde gerne ein paar Szenen im Original hören, um beurteilen zu können ob der Film echt so mies ist, oder er für Deutschland verkrüppelt wurde. Im Originaltrailer kommt die Erzählstimme des kleinen Vogels zum Beispiel gar nicht vor.

Der Film ist ab sechs Jahren freigegeben. Mein zehnjähriger hat sich an einigen Stellen noch an meinen Arm gehangen. Da passt einiges nicht zusammen. Ganz klare „nicht reingehen“-Empfehlung. Auch nicht für kleinste Kinder.

Andreas am 21.12.2013 um 12:06 in Filmkritik | 0 Kommentare |

31.10.2013

Thor – The Dark Kingdom

Den ersten Teil der Marvelverfilmung „Thor“ habe ich gar nicht gesehen. Daher kenne ich Odins Sohn nur aus dem Avengers-Film. Und so sehr ich Superhelden-Verfilmungen mag, Thor geht mir echt an der Seite vorbei. Mythologie ist nicht mein Ding und Götter-Geschwurbel auch nicht. Allerdings sieht Sohn 1 das ganz anders. Der fährt komplett auf alle Marvelhelden ab und ist schon seit Wochen ganz heiß, dass er endlich mit mir ins Kino kann. Und dann auch noch in 3D – na bitte.

Tja, was man dem Film zugute halten muss, ist die Optik. Sieht klasse aus. Chris Hemsworth ist was für die Frauen und Natalie Portman hat mir ganz ausgezeichnet gefallen. Ansonsten ist es ein tumber Haudrauf mit einer mäßig interessanten Geschichte um Dunkelelfen, welche die Superwaffe „Äther“ wieder in ihre Hände bringen wollen, um damit alle neun Welten und den Rest des Universums in Dunkelheit zu hüllen. Thor ist beim Kampf gegen diese Bösewichter derart verzweifelt, dass er sogar seinen Bruder Loki (Tom Hiddleston) aus dem Gefändnis holt und an seiner Seite kämpfen lässt. Äh, ja. Mitreissend ist anders. Aber wie gesagt: Schauwerte sind vorhanden.

Anthony Hopkins und Rene Russo geben dem Film zusätzlich die Ehre, können aber auch nicht verhindern, dass er im Mittelmaß stecken bleibt. Tim war begeistert, ich habe mich darauf gefreut, dass es bald zu Ende ist. Mir war ein wenig langweilig.

Andreas am 31.10.2013 um 10:01 in Filmkritik | 1 Kommentar |

26.10.2013

Ender’s Game

Science-Fiction im Kino gucken … das ist meine Welt. Von „Ender’s Game“ kannte ich nur die Plakate und darauf waren zwar Weltall und Raumschiffe zu sehen, aber auch Kinder. Und dann noch „Game“ im Titel. Stand nicht weit oben auf meiner Prioritätenliste, der Film. Nach ein bisschen stöbern im Netz, schien es aber so, dass es durchaus um ein bisschen mehr gehen könnte und ein wenig Kritik am System aufblitzen würde. Also Karte gekauft.

Ender Wiggin (Asa Butterfield) ist das dritte Kind einer Familie und aufgrund einer Sondergenehmigung geboren worden. Die beiden Erstgeborenen wurden beide nicht für den militärischen Dienst zugelassen und Ender ist die große Hoffnung der Eltern. Und – wie sich in der Vorbereitung zur Aufnahme an der Militärakademie heraus stellt – auch von Colonel Hyrum Graff (Harrison Ford), welcher in dem jungen Bengel den nächsten Mazer Rackham (Ben Kingsley) sieht. Rackham hat vor etlichen Jahrzehnten quasi im Alleingang und mittels eines genialen Schachzugs, die Invasion der Erde durch die Formics – ameisenähnlichen Aliens – verhindert. Seitdem rüstet die Erde auf und bereitet sich auf den alles entscheidenden Endschlag gegen die Formics vor. Kompletten Beitrag lesen

Andreas am 26.10.2013 um 13:14 in Filmkritik | 1 Kommentar |

06.10.2013

Rush – Alles für den Sieg

Früher war Formel 1 gucken immer ein Highlight. Sessel aus dem Wohnzimmer ins Esszimmer (da stand der Fernseher) ziehen, Fläschen Bier aus dem Kühlschrank holen und dann zugucken, wie Alain Prost und Nigel Mansel sich auf der Piste beharkten. Sogar die ersten Jahre mit Michael Schumacher habe ich noch geguckt, bin dann aber irgendwann ausgestiegen, weil es einfach zu langweilig wurde. Irgendwie habe ich das Gefühl, es fahren dort hauptsächlich die Autos mit ihren elektronischen Helferlein und der Fahrer ist eher ein kleines Rädchen auf dem Weg zum Sieg.

Früher war das anders. Da hatten die Fahrer das Steuer im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand. Aus dieser Ära erzählt der Film. Exemplarisch dafür herhalten muss das Duell zwischen dem jungen Niki Lauda (Daniel Brühl), der sich heuer nur noch für RTL auf den Rennpisten rumdrückt und mehr oder weniger interessante Kommentare abgibt, und James Hunt (richtig, Thor „Chris Hemsworth“ gibt den Rennfahrer). Das waren noch Rennfahrer! Kompletten Beitrag lesen

Andreas am 06.10.2013 um 17:09 in Filmkritik | 0 Kommentare |

26.09.2013

Feuchtgebiete

Ich habe das Buch von Charlotte Roche von irgendwem mal ausgeliehen und nach ein paar Dutzend Seiten angewidert wieder weg gelegt. Kann ja einiges ab, aber diese expliziten Beschreibungen von anatomischen Gegebenheiten haben mich nicht angemacht. Fragt mich nicht, warum ich dann in dem Film saß. Hat sich so ergeben.

Auf das Schlimmste gefasst, lies ich den Anfang über mich ergehen, fest entschlossen, den Saal zu verlassen falls es zu ekelig würde. Wurde es dann stellenweise auch. Aber sehr zu meiner Überraschung ist es David Wnendt gelungen aus Roches Vorlage einen durchaus interessanten Film zu machen. Spannung, so weit würde ich nicht gehen, aber es interessierte mich schon, wie es mit Helen Memel (überzeugend gespielt von Carla Juri) weiter geht. Mal traurig, mal nachdenklich, richtig witzig und … leider … eben auch ein bisschen ekelig.

Bei meiner Einstellung vor dem Besuch und dem Vorhaben bei Nichtgefallen zu gehen, ist es dem Film trotzdem gelungen, mich über die Distanz im Sessel zu halten. Insgesamt würde ich mich dazu hinreissen lassen, den Film als „gut“ zu bezeichnen. Überraschend!

Andreas am 26.09.2013 um 19:44 in Filmkritik, Kino | 1 Kommentar |
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