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26.09.2013

Feuchtgebiete

Ich habe das Buch von Charlotte Roche von irgendwem mal ausgeliehen und nach ein paar Dutzend Seiten angewidert wieder weg gelegt. Kann ja einiges ab, aber diese expliziten Beschreibungen von anatomischen Gegebenheiten haben mich nicht angemacht. Fragt mich nicht, warum ich dann in dem Film sa├č. Hat sich so ergeben.

Auf das Schlimmste gefasst, lies ich den Anfang ├╝ber mich ergehen, fest entschlossen, den Saal zu verlassen falls es zu ekelig w├╝rde. Wurde es dann stellenweise auch. Aber sehr zu meiner ├ťberraschung ist es David Wnendt gelungen aus Roches Vorlage einen durchaus interessanten Film zu machen. Spannung, so weit w├╝rde ich nicht gehen, aber es interessierte mich schon, wie es mit Helen Memel (├╝berzeugend gespielt von Carla Juri) weiter geht. Mal traurig, mal nachdenklich, richtig witzig und … leider … eben auch ein bisschen ekelig.

Bei meiner Einstellung vor dem Besuch und dem Vorhaben bei Nichtgefallen zu gehen, ist es dem Film trotzdem gelungen, mich ├╝ber die Distanz im Sessel zu halten. Insgesamt w├╝rde ich mich dazu hinreissen lassen, den Film als „gut“ zu bezeichnen. ├ťberraschend!

Andreas am 26.09.2013 um 19:44 in Filmkritik, Kino | 1 Kommentar |

1 Kommentar to “Feuchtgebiete”

  1. Stefan sagt:

    Dieser Film ist ein Nope. Ein absolutes Nope. F├╝r mich. Aber Hut ab, dass Du Dich rein getraut hast UND ihm eine Chance geben wolltest :-)

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