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14.07.2013

World War Z

Zombies und Brad Pitt? Passt nicht so richtig zusammen, dachte ich jedenfalls nachdem ich den Trailer vor einiger Zeit zum ersten Mal gesehen habe. Allerdings war klar, dass ich den Film trotzdem sehen musste, denn was genau in diesem Trailer präsentiert wurde, habe ich in noch keinem Film mit den schlurfenden Untoten gesehen. Rasende Menschenmassen, die wie eine Lawine durch Städte rollen und sich vor Mauern auftĂĽrmen. Gewaltig – und ganz gegen die bisherige Art der Darstellung.

Ganz anders beginnt “World War Z” dann allerdings. Schnippsel aus Nachrichtensendungen, die erahnen lassen, dass rund um die Welt etwas schief läuft. Und dann ganz gemächlich der Schnitt in den Film und das Leben von Gerry Lane (Brad Pitt), einen UN-Mitarbeiter im Ruhestand, der mit seiner Familie plötzlich von den Ereignissen überrollt wird und in seinen alten Job zurück kehren muss. Dabei wird den Personen nicht so viel Tiefe gegeben, als dass man ein Verhältnis zu ihnen aufbauen würde. Ehrlich gesagt war es mir ziemlich egal, was mit der Frau und den beiden Kindern passieren würde. Das ist allerdings auch das Einzige, was ich dem Film ankreiden möchte. Man wird nicht mitgerissen.

Lane reist um die Welt – mit gehöriger Hilfe von Filmzufällen, Unmöglichkeiten und unter Ausblendung einiger Wahrscheinlichkeiten – und versucht dabei die Fährte zum Ursprung der Zombieseuche nicht zu verlieren. Dabei habe ich mich schon ein paar Mal geärgert, dass er zufällig immer genau dort strandet, wo es weiter geht. Sowas muss eigentlich nicht sein und man hätte das Szenario etwas straffen können. Es muss ja nicht von SĂĽdkorea, nach Jerusalem und dann nach England gehen – vor allen Dingen nicht bei zusammengebrochener Infrastruktur.

Davon abgesehen bietet das Zombiespektakel allerdings Schauwerte en masse. Gefilmt ist das Vehikel ausgezeichnet. Die Massenszenen sind hervorragend und der Wechsel in das WHO-Quartier und die engen Gänge bringen dann letztendlich doch noch eine ordentliche Portion Spannung ins Spiel. Die fehlte mir bis dahin nämlich gänzlich.

Insgesamt eine gute Variation des Themas, die man sich aber auch im Heimkino ansehen kann.

Andreas am 14.07.2013 um 23:57 in Filmkritik | 0 Kommentare |

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