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21.10.2010

Konferenz der Tiere

Nachdem mir „Ich – einfach unverbesserlich“ so gut gefallen hat, habe ich kurz darauf mit dem Nachwuchs und der besseren Hälfte den nächsten 3D-Animationsfilm angesehen. Den Trailer hatten wir alle zusammen gesehen und Tim war ganz begeistert von den Streifenhörnchen. Mir hatte vor allen Dingen damals der erste Teaser gefallen, der war so schön dĂĽster und ich hatte ganz andere Erwartungen an den Film, als die letzten Trailer versprachen.

Tscha, leider hat sich dann der Film doch eher in die Richtung entwickelt, die die letzten Trailer vorgaben. Es war eine lustige Komödie mit ökologischem Hintergrund. Wasserknappheit aufgrund raffgieriger Hotelbetreiber, Klimaerwärmung und Tierhaltung zur Ernährung der Menschen. Ganz schön viel reingepackt – und auch definitiv zu viel, als dass es mein siebenjähriger Sohn verarbeiten könnte. Zumindest von der gewollten Aussage her. FĂĽr mich – und ich bin ja der Thematik ganz zugetan – waren die Hinweise auf die bösen, bösen Menschen dagegen viel zu plump und offensichtlich. Das passte einfach nicht zum restlichen Anstrich des Films.

Dort gab es dann klasse Gags, lustige Slapstick und coole SprĂĽche – alles ganz allerliebst animiert und „gezeichnet“. Ob man das in 3D genieĂźen muss, naja, es waren jedenfalls keine Szenen drin, die davon deutlich profitiert haben. Ich hätte ĂĽber die Spässchen auch ohne diese technische Neuheit geschmunzelt. Und die „Message“ wäre genauso knĂĽppeldick gewesen. Insofern stört mich bei solchen Filmen die Brille auf der Nase inzwischen mehr, als dass mich der Ahhh-Effekt begeistert.

Tim hat der Film deutlich besser gefallen als „Ich – einfach unverbesserlich„, weil die Witze wesentlich kindgerechter und einfacher waren. Aus genau den gleichen GrĂĽnden fĂĽhlte ich mich im erstgenannten Film wesentlich wohler. Und nichts gegen Filme mit Aussage, aber das darf man durchaus auch subtiler machen.

Andreas am 21.10.2010 um 22:22 in Filmkritik, Kino | 0 Kommentare |

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